Karlsfest 2024: Mittelalterliches Treiben in Aachen

Karlsfest 2024: Mittelalterliches Treiben im Rathaus

  • Der Tag beginnt traditionell mit einem Pontifikalamt im Aachener Dom.
  • Im Rathaus erwartet die Besucher*innen ein ungezwungenes Fest mit traditionellen Spezialitäten.
  • Neben dem Krönungssaal können unter anderem das alte Amtszimmer der Oberbürgermeisterin, der Ratssaal, der Weiße Saal, der Friedenssaal, die Werkmeisterküche und das Werkmeistergericht sowie die Eingangshalle des Rathauses besichtigt werden.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (2. von rechts) und die städtische Protokollchefin Claudia Wellen-Spix (3. von links) präsentierten beim Pressegespräch gemeinsam mit Vertreter*innen der Aachener Aixtra Fleischer, der Karlsschützen, der Rathausgarde Öcher Duemjroefe sowie der Limburger Ritterschaft das Programm des 2024-er Karlsfests. Foto Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann

17.1.2024: Seit vielen Jahren wird in Aachen anlässlich des Todestages Kaiser Karls am letzten Januar-Sonntag eines Jahres das Karlsfest gefeiert – aktuell am 28. Januar 2024. Der Tag beginnt um 10 Uhr mit einem Pontifikalamt im Dom, bei dem Bischof Bohdan Dsjurach CSsR, Apostolischer Exarch für die Ukrainer des byzantinischen Ritus in Deutschland und Skandinavien, Hauptzelebrant sein wird. Anschließend finden die Generalversammlung der Karlsschützen-Gilde im Krönungssaal des Aachener Rathauses sowie ein kurzer Empfang statt.

Karlswurst, Grünkohleintopf und ein Karls-Reichsapfel

Das Fest anlässlich des 1.210sten Todestages Karls des Großen mündet an diesem Tag ab 11 Uhr in ein buntes, mittelalterliches Treiben im Aachener Rathaus. Mit dabei: Die Öcher Duemjroefe, die Limburger Ritterschaft, die Stadtreiter, Arnd Jansen mit seinen Saker-Falken, der Gaukler Jeremias und natürlich die Aachener Aixtra-Fleischer, die wieder ihre berühmte mittelalterliche Karlswurst, einen Grünkohleintopf ohne Speck sowie den Karls-Reichsapfel als Dessert anbieten werden.

Während des gesamten Tages werden in regelmäßigen Abständen kostenlose Führungen durch das Rathaus angeboten. Im Foyer des Rathauses präsentiert sich auch der Rathausverein mit einem Stand.

Verborgene Räume

Von 10 bis 17 Uhr ist das Aachener Rathaus beim Karlsfest zur kostenlosen Besichtigung geöffnet. Neben dem Krönungssaal können unter anderem das alte Amtszimmer der Oberbürgermeisterin, der Ratssaal, der Weiße Saal, der Friedenssaal, die Werkmeisterküche und das Werkmeistergericht sowie die Eingangshalle des Rathauses besichtigt werden. Die Besucher*innen sehen also auch diejenigen Räume, die ihnen an anderen Tagen verborgen bleiben.

Fresken mit Szenen aus dem Leben Karls des Großen

Das Rathaus ist Station der Route Charlemagne. Somit sind beim Karlsfest die Präsentationen dieses Ausstellungsprojekts bei freiem Eintritt anzusehen. Im Chorerker des Krönungssaales sind zum Beispiel die aus dem 19. Jahrhundert stammenden größten Historienbilder der Romantik, die Fresken des Aachener Künstlers Alfred Rethel, mit ihren legendären und historischen Szenen aus dem Leben Karls des Großen zu besichtigen. Ebenso wird das neue Goldene Buch der Stadt in einer Vitrine präsentiert.

„Das Rathaus ist nicht nur eines der ältesten Rathäuser Europas sowie eines der bestbesuchten Museen der Stadt, sondern vor allem auch ein Haus der Bürgerschaft. Deswegen ist es schön, dass das Rathaus sich zum Karlsfest wieder für alle Aachenerinnen und Gäste der Stadt öffnet“, sagte Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen im Pressegespräch. Sie wird an diesem Tag selbstverständlich ebenfalls im Rathaus sein und freut sich, mit vielen Besucherinnen in Kontakt zu kommen. „Wenn Menschen zusammenkommen, bin ich immer gerne mittendrin“, lächelt sie.


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Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen (2. von rechts) und die städtische Protokollchefin Claudia Wellen-Spix (3. von links) präsentierten beim Pressegespräch gemeinsam mit Vertreter*innen der Aachener Aixtra Fleischer, der Karlsschützen, der Rathausgarde Öcher Duemjroefe sowie der Limburger Ritterschaft das Programm des 2024-er Karlsfests. Foto Copyright © Stadt Aachen / Andreas Herrmann


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