Fördermittel für die geplante Radvorrangroute. Neue Radwege

Rad-Vorrang-Route Brand: Brander Wall und Clermontstraße werden rot eingefärbt

5.9.2022: Der Ausbau der Rad-Vorrang-Route (RVR) Brand geht weiter. Die Stadt hat seit Montag, 29. August, zunächst den Radweg am Brander Wall zwischen Rombach- und Herderstraße rot einfärben lassen. Im Anschluss daran bekommt auch die die Fahrbahn der Clermontstraße in Forst ihren roten Anstrich.

Die Arbeiten am Brander Wall sind weitgehend abgeschlossen. Von nächster Woche an werden die Färbearbeiten an der Clermontstraße auf dem Teilstück zwischen Robert-Koch-Straße und Altstraße fortgesetzt. Hier wird in drei Bauabschnitten jeweils unter Vollsperrung der Fahrbahn gearbeitet. In den jeweils gesperrten Bauabschnitten sind die Häuser nur zu Fuß oder mit dem Rad erreichbar.

Die Arbeiten beginnen an der Robert-Koch-Straße im Übergang vom Krautmühlenweg zur Clermontstraße. Hier wird halbseitig gearbeitet. Am ersten Tag ist die Robert-Koch-Straße von der Trierer Straße aus erreichbar, am zweiten von der Drimborn- und Clermontstraße. Weiter geht es von der Robert-Koch-Straße bis zum Haus Clermontstraße 39 und schließlich wird die Clermontstraße von Haus Nummer 19 bis zur Altstraße eingefärbt. Wer hier mit dem Rad unterwegs ist, kann vorsichtig über die Gehwege an der Baustelle vorbeifahren.

Die Arbeiten am Brander Wall und an der Clermontstraße sind sehr witterungsabhängig. Es darf vor allem nicht regnen. Das aufgebrachte farbige Granulat braucht rund 24 Stunden zum Aushärten und darf in dieser Zeit nicht betreten oder befahren werden. Feuerwehr und Rettungsdienste sind über die Bauarbeiten informiert.


Ab Montag: Vorrang für Fuß- und Radverkehr am Neumarkt – Kfz-Durchfahrt in der Bismarckstraße wird auf Höhe des Neumarkts gesperrt

24.6.2022: Die Bismarckstraße bündelt im Frankenberger Viertel die im Bau befindlichen Radvorrangrouten nach Brand und Eilendorf. Im Vorfeld des geplanten grundlegenden Umbaus der Bismarckstraße, die eine Fahrradstraße werden soll, wird von nächster Woche an die Durchfahrt für den Kraftfahrzeugverkehr auf Höhe des Neumarkts unterbunden. Damit wird zum einen die Situation des Radverkehrs verbessert und zum anderen wird es unattraktiver, die Oppenhoffallee und den Adalbertsteinweg mit Kraftfahrzeugen zu umfahren.

Auf Höhe des Neumarkts wird die Bismarckstraße für den Durchgangsverkehr mit Kraftfahrzeugen zunächst provisorisch unterbrochen, mit Schildern, Sperrgittern und Flexipollern. Diesen Abschnitt am Neumarkt können in Zukunft nur noch die nutzen, die zu Fuß oder mit dem Rad unterwegs sind. Zugleich wird am Neumarkt bereits jetzt mehr Platz für kreative Nutzungen, Aufenthalt oder auch Außengastronomie geschaffen, also einige Monate vor Beginn der geplanten umfassenden Umgestaltung der Bismarckstraße, die laut bisheriger Planung im ersten Quartal des Jahres 2023 starten soll.

Mit der neuen Verkehrsführung von nächster Woche an setzt die Fachverwaltung das um, was der Mobilitätsausschuss in seiner Sitzung 17. März 2022 beschlossen hatte. Danach soll die Bismarckstraße am Neumarkt noch vor dem geplanten Neubau der Straße zwischen Schloss- und Drimbornstraße für den motorisierten Individualverkehr in einer ersten Stufe provisorisch gesperrt werden.

Wer von der Schlossstraße kommt, wird bereits vor der Eimündung der Goffartstraße per großem Schild darauf hingewiesen, dass die Durchfahrt am Neumarkt nicht mehr möglich ist. Kurz vor dem Neumarkt ist ein Abbiegen nach rechts aber weiterhin für alle möglich.

Alle, die von der anderen Seite, also von Drimbornstraße oder Viktoriaallee auf der Bismarckstraße in Richtung Neumarkt mit Kraftfahrzeugen unterwegs sind, werden ebenfalls mit großen Hinweistafeln vor der Kreuzung Bismarckstraße/ Viktoriaallee auf die Sperrung am Neumarkt hingewiesen.

Die Parkplätze auf der Geschäftsseite der Bismarckstraße am Neumarkt entfallen ersatzlos. Die freiwerdende Fläche kann alternativ genutzt werden. Dazu zählen zum Beispiel weitere außengastronomische Angebote.

Auf Höhe des Neumarkts sind inzwischen Halteverbotsschilder aufgestellt worden, damit mit der Umgestaltung am Montag, 27. Juni, begonnen werden kann. Autos, die in den nächsten Tagen dort noch geparkt werden, sollten spätestens am Montagmorgen bis 7 Uhr weggefahren werden.


Radvorrangroute Brand: Pläne für Rombachstraße werden vorgestellt

24.3.2022: Als Teil der Rad-Vorrang-Route Brand soll die Rombachstraße zwischen Wolferskaul und Brander Wall umgestaltet werden. Vorgesehen ist eine Verbreiterung des Geh- und des Radweges auf der südlichen Straßenseite.

Die Fachverwaltung möchte der interessierten Öffentlichkeit die bisherigen Planungsideen bei einer digitalen Veranstaltung vorstellen. Die Veranstaltung findet am Montag, 28. März, zwischen 18 und 20 Uhr statt, und wird auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen ausgestrahlt und aufgezeichnet: www.youtube.com/stadtaachen. Eine Voranmeldung ist nicht erforderlich.

Wer sich in der Videokonferenz einbringen möchten, findet die Zugangsdaten am Tag der Veranstaltung auf folgender Internetseite: www.aachen.de/rombachstrasse.

Die bisher vorliegenden Planunterlagen sind seit Kurzem im Internet (www.aachen.de/rombachstrasse) oder im Bezirksamt Brand, Paul-Küpper-Platz 1, in Aachen-Brand einsehbar. Das Bezirksamt ist montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr und zusätzlich mittwochs von 14 bis 17.30 Uhr geöffnet.

Wer Hinweise, Anregungen und Bemerkungen zum Thema einbringen möchte, kann das schriftlich bis zum 17. April tun: entweder über den Briefkasten im Bezirksamt Brand oder per Mail an folgende Adresse: rombachstrasse@mail.aachen.de. Steht in der Betreffzeile der Hinweis „Bürger*innenbeteiligung Rombachstraße“, erleichtert das die Zuordnung der eingehenden Zuschriften.


Mobilitätsausschuss: Stadt lässt neue geschützte Radwege bauen

16.11.2021: Die Stadt bekommt weitere geschützte Radwege (Protected Bike Lanes (PBL)): an der Breslauer Straße in beide Fahrtrichtungen sowie auf der nördlichen Seite von Heinrichs- und Monheimsallee zwischen der Maxstraße und der Kreuzung Bastei. Das hat der Mobilitätsausschuss in seiner Sitzung am 11. November 2021 mehrheitlich beschlossen. Er bekräftigte damit auch die bereits zuvor gefassten Beschlüsse der Bezirksvertretung Aachen-Mitte.

Breslauer Straße

Die beiden geschützten Radwege in der Breslauer Straße zwischen Stolberger und der Dresdener Straße können relativ zügig umgesetzt werden. Sie werden auf beiden Seiten 2,30 Meter breit sein und erhalten zudem einen Sicherheitstrennstreifen von nochmals 50 Zentimeter zu den Kraftfahrzeugspuren. Die Kfz-Fahrbahn stadtauswärts wird 5,45 Meter breit sein, die in Richtung Innenstadt 3,25 Meter. Das Maximaltempo auf der Breslauer Straße wird von heute 70 auf zukünftig 50 Stundenkilometer begrenzt.

Der Fachausschuss hat ebenfalls beschlossen, dass der Radweg stadtauswärts auf Höhe der Einfahrt zum Einkaufscenter bis zur Dresdener Straße auf die Linienführung des heutigen Rad-/Fußwegs zurück- und hinter der Bushaltestelle Dresdener Straße vorbeigeführt wird. Die Umgestaltungskosten für die erste Bauphase belaufen sich auf rund 390.000 Euro.

In einer zweiten Bauphase soll das Angebot für Radlerinnen und Radler an den Kreuzungen Breslauer/Stolberger Straße und Breslauer/Dresdener Straße sowie im Verlauf der Breslauer Straße zwischen Dresdener Straße und der Kreuzung am Berliner Ring deutlich verbessert werden. Auch die Bushaltestellen an der Breslauer Straße werden dann komfortabel und barrierefrei ausgebaut.

Heinrichs- und Monheimsallee

Der geschützte Radweg an Heinrichs- und Monheimsallee ist rund 800 Meter lang. Er beginnt kurz hinter der Maxstraße, wird über den Hansemannplatz geführt und setzt sich an der Monheimsallee bis zur Kreuzung Bastei fort. Auch er wird 2,30 Meter breit sein und einen 50 Zentimeter breiten Sicherheitstrennstreifen erhalten. Die Kosten belaufen sich auf rund 500.000 Euro. Die Bushaltestelle Eurogress wird in einer weiteren, auf den geschützten Radweg abgestimmten Baumaßnahme komfortabel und barrierefrei gestaltet.

In der Monheimsallee kommen erstmals sogenannte Flex-Poller zum Einsatz. Sie trennen den Radweg von der Kfz-Fahrbahn. Die Poller sind am Fußende biegsam, klappen also um, wenn sie berührt werden. Die geschützten Radwege entsprechen den Zielen, die der Rat anlässlich des Radentscheids festgelegt hat.

Weitergehende Informationen zu beiden Vorhaben bietet das Ratsinformationssystem an: https://ratsinfo.aachen.de/bi/allris.net.asp. Bitte folgendem Pfad folgen: Ausschüsse/Mobilitätsausschuss/11.11.2021 – TOP 25 und TOP 26.


Radvorrangroute nach Brand nimmt Gestalt an: Fahrradstraßen werden markiert 

9.7.2021: Die Umsetzung der Radvorrangroute zwischen der Innenstadt und dem Stadtbezirk Brand hat vor einigen Wochen begonnen. Überall dort, wo Fahrradstraßen eingerichtet werden, ist bereits viel passiert.   Von nächster Woche an werden die Fahrbahnen der Fahrradstraßen nach und nach rot eingefärbt. Das passiert auf den folgenden Straßen zwischen dem Frankenberger Viertel und Brand: (Obere) Drimbornstraße, Clermontstraße, Altstraße (Forst), Sittarder Straße, Danziger Straße, Herderstraße (Driescher Hof) Wolferskaul und Marktstraße (Brand).   Die Roteinfärbung beginnt abschnittsweise am Montag, 12. Juli, und dauert mindestens bis Ende Juli/Anfang August. Diese Arbeiten sind sehr witterungsabhängig. Die Straßen müssen für die Roteinfärbung ganz trocken sein. Die Stadt wird die Anwohner*innen der einzelnen Straßen zeitnah darüber informieren, wann der Asphalt in ihren Straßen rot eingefärbt wird.   Die Roteinfärbung beansprucht in der Regel einen ganzen Arbeitstag, die jeweilige Straße muss dafür komplett gesperrt werden. Verkehrsteilnehmer*innen werden gebeten, auf anderen Wegen zu ihren Zielen zu gelangen.   In den zurückliegenden Wochen wurden zunächst Asphaltflächen überall dort saniert, wo sie beschädigt waren und Fahrradstraßen geplant sind. Das ist eine wichtige Vorarbeit, um die Asphaltflächen rot einfärben zu können. In einem nächsten Schritt wurden auf den zukünftigen Fahrradstraßen die ersten Weißmarkierungen auf den Asphalt auftragen und die Fahrradstraßen-Schilder aufgestellt.


Bund bewilligt Fördermittel für die geplante Radvorrangroute 1

  • Das Bundesumweltministerium unterstützt die Stadt bei der Schaffung eines Radvorrangrouten-Netzes.
  • Über eine Million Euro fließen für die Planung und Umsetzung der Radvorrangroute 1 zwischen Eilendorf und Melaten nach Aachen.
  • Die Route 1 soll der Standard werden für alle weiteren Vorrangrouten fürs Radfahren in der Stadt.

18.12.2017: Die Stadt Aachen hat im September 2016 zusammen mit Velocity, dem Aachener Pedelec-Verleiher, beim Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit ein Förderprojekt mit dem Titel „Radvorrangroute Aachen 1 – Sicher und komfortabel mit Pedelecs durch die Stadt“ eingereicht. Am 4. Dezember 2017 wurde sie darüber informiert, dass ihr Vorhaben mit Mitteln der Nationalen Klimaschutzinitiative des Bundesumweltministeriums gefördert wird. Darüber hat sie den Mobilitätsausschuss am 14. Dezember informiert.

Die Förderquote liegt bei 70 Prozent der als förderfähigen anerkannten Kosten. Demnach kann die Stadt mit einer Fördersumme von knapp über eine Million Euro rechnen. Das Projekt selbst muss bis zum 30. November 2019 abgeschlossen werden.

Von Eilendorf nach Melaten

Die Radvorrangroute 1 führt von Eilendorf über die Innenstadt in den Hochschulcampus Melaten. Mit den Gesamtmitteln von Stadt und Nationaler Klimaschutzinitiative soll eine Reihe von Einzelmaßnahmen umgesetzt werden. Der Vennbahnradweg soll zwischen der Philipsstraße und dem Abzweig nach Eilendorf (Kleebachstraße) breiter ausgebaut werden. Die für die Rad-Vorrang-Route genutzten Straßen sollen auffälliger gestaltet werden.

Die Umgestaltung der Lothringer Straße zwischen Oppenhoffallee und Wilhelmstraße und die Verbesserung der Fußgänger- und Radwegeführung in Harscamp-, Schild- und Wirichsbongardstraße sind damit möglich. Der Straßenbelag in den Fußgängerzonen Wirichsbongard- und Schinkelstraße soll verbessert werden. Überdies ist beabsichtigt, die Verbindung zwischen Seffenter Weg und Ahornstraße über die Kopernikusstraße durchgängig zu asphaltieren.

Auch Fahrradstellplätze in Parkhäusern

In den Innenstadt-Parkhäusern könnten 160 Fahrradparkplätze geschaffen, in Eilendorf 60 Fahrradbügeln an Freizeit- und Bildungseinrichtungen aufgestellt werden. Zum Schluss will die Stadt mindestens zehn Dauerzählstellen für den Radverkehr einrichten. Jede dieser Maßnahmen wird in den zuständigen Bezirksvertretungen und im Mobilitätsausschuss beraten und beschlossen.

Die erste Radvorrangroute zwischen Eilendorf und Melaten ist Teil eines kompletten Rad-Vorrang-Routen-Netzes in der Stadt Aachen. Der Mobilitätsausschuss hatte im April 2017 einstimmig beschlossen, dass die Fachverwaltung das gesamte Netz weiterentwickeln soll. Der Route 1 kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Sie soll der Standard werden für alle weiteren Routen in Aachen. Das ist auch ein wichtiges Ziel der Nationalen Klimaschutzinitiative ist. Sie will bundesweit vorbildliche Lösungen fördern.

Foto: pixabay.com

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