Büchel: Konzept „Wiese“ wird’s: Stadt gibt Gas am Büchel

Infos zu Corona- Bitte beachten: Im März 2021 finden aufgrund der aktuellen Bestimmungen fast keine Veranstaltungen statt.

Konzept „Wiese“: Politik fasst Richtungsentscheidung für den Büchel

16.4.2021: Der Büchel wird zur Wiese – und noch zu sehr viel mehr: Der Planungsausschuss hat in seiner Sitzung am gestrigen Donnerstag (15. April) fraktionsübergreifend entschieden, dass am Büchel das städtebauliche Konzept mit dem Fokus „Wiese“ umgesetzt werden soll. Dieses wird nun der weiteren Rahmenplanung für den Büchel zugrunde gelegt.

Die städtebaulichen Studien mit den drei unterschiedlichen Schwerpunkten Wohnen, Wissen, Wiese sind von November 2020 bis Januar 2021 im Rahmen einer kooperativen Planungswerkstatt erarbeitet worden. Vorangegangen war dieser Werkstatt das Sondierungsverfahren „Stadt machen am Büchel“, an dem sich im vergangenen Jahr viele Aachener Bürgerinnen und Bürger sowie zahlreiche Akteure der Stadtgesellschaft beteiligt haben. Stadtbaurätin Frauke Burgdorff zeigt sich erfreut über den nächsten Meilenstein, der nun erreicht worden ist: „Ich bin davon überzeugt: Aachen kann am Büchel etwas ganz Neues zaubern, das anders ist als das bisherige und sich zugleich in das Gesamtbild unserer schönen Innenstadt einfügt.“ Die Verwaltung und die städtische Entwicklungsgesellschaft SEGA werden nun auf Grundlage des politischen Beschlusses Hand in Hand die zukünftige städtebauliche Struktur am Büchel weiterentwickeln und konkretisieren. „Von Seiten der Stadt Aachen sind wir sehr froh, dass es nun eine Entscheidung gibt, die sogar einhellig von der Politik gefällt worden ist. Für uns als Planerinnen und Planer ist es unheimlich wichtig, dass wir klare Leitplanken haben, in denen wir arbeiten können. Wir haben in Aachen schon vielfach bewiesen, dass wir schöne öffentliche Räume können – ob am Katschhof, ob am Elisengarten. Der Büchel der Zukunft wird diese Tradition fortsetzen.“

Auch SEGA-Geschäftsführer Christoph Vogt blickt nach dem Richtungsentscheid voller Tatendrang nach vorne: „Der Büchel kommt jetzt richtig in Bewegung! Wir haben mit den Vorbereitungen für den Abbruch des Parkhauses begonnen, schon bald wird das Parkhaus Geschichte sein und uns steht mitten in der City eine rund 5000 Quadratmeter große Fläche zur Verfügung, um ein neues Stück Stadt zu gestalten. Das Thema öffentliche Freifläche mit einer hohen Aufenthaltsqualität wird ein zentraler Baustein des Büchels der Zukunft werden. Die SEGA freut sich darauf, dieses Ziel zusammen mit allen Partnern und der Politik nun mit Volldampf anzusteuern. Aachen wird am Büchel eine neue attraktive Adresse bilden. Davon bin ich überzeugt!“
Weitere Infos stehen online im Ratsinformationssystem der Stadt zur Verfügung: http://ratsinfo.aachen.de/bi/to010.asp?SILFDNR=4535
Aktuelle Nachrichten und Entwicklungen rund um den Büchel gibt es zudem jederzeit auf www.buechel-aachen.de.

„Nationale Projekte des Städtebaus“: Bund will Stadt mit 5,5 Millionen Euro für den Büchel unterstützen

  • Große Freude in Aachen: Eines der zentralen Stadtentwicklungsprojekte erhält Zuschlag für besondere Bundesförderung.
  • Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen: „Das ist eine super Botschaft für unsere Stadt!“
  • Das Altstadtquartier Büchel gehört zu einem von bundesweit 24 Projekten, die nun mit insgesamt 75 Millionen Euro unterstützt werden.
    98 Städte und Gemeinden hatten sich beworben.

17.3.2021: Eine höchst erfreuliche Nachricht hat heute Morgen (17. März) die Stadt Aachen erreicht: Bundesminister Horst Seehofer hat die diesjährige Auswahl der „Nationalen Projekte des Städtebaus“ bekanntgegeben und angekündigt, die Entwicklung des Altstadtquartiers Büchel mit bis zu 5,5 Millionen Euro zu fördern. Aachen ist damit eine von vier Kommunen in NRW, die den Zuschlag bekommen haben. Mit der Höhe der Fördersumme steht die Stadt bundesweit an dritter Stelle.

OBin Keupen: „Wir spüren die Aufbruchstimmung!“

„Das ist eine super Botschaft für unsere Stadt!“, freut sich Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen in einer ersten Reaktion. „Wir spüren in Aachen längst die Aufbruchstimmung rund um den Büchel. Der Abriss des Parkhauses steht bevor, die Planungswerkstatt war ein großer Erfolg, viele wegweisende politische Entscheidungen wurden getroffen, weitere stehen an. Vor allem sind viele Stadtmacherinnen und Stadtmacher mit im Boot und wollen ganz konkret dabei sein. Sie wollen mitmachen, mitgestalten, mit planen, mit bauen. Dass dieses hohe Engagement aller Beteiligten hier vor Ort nun auch auf Bundesebene solch ein Echo ausgelöst hat, bestärkt uns darin, den Weg ‚Stadt machen am Büchel‘ weiter zu beschreiten.“

Stadtbaurätin Burgdorff: „Aachen kann Bundesliga!“

Die städtische Beigeordnete für Stadtentwicklung, Bau und Mobilität, Frauke Burgdorff, ergänzt: „Ich freue mich außerordentlich, dass Aachen, wenn es zusammenhält, auch Bundesliga kann! Die Aachener Politik hat sich geschlossen hinter das Projekt gestellt und Rückendeckung bei Land und Bund geleistet. Danke dafür! Genauso herzlich bedanken möchte ich mich aber auch bei denjenigen, die hier vor Ort die inhaltliche Arbeit geleistet haben, beim städtischen Projektleiter Nils Jansen ebenso wie bei Christoph Guth und Antje Eickhoff, die von Seiten der städtischen Entwicklungsgesellschaft SEGA hervorragende Arbeit geleistet haben.“

Stadt machen am Büchel

Am Büchel soll ein besonderes Stück Stadt auf Augenhöhe entstehen. Es wird gemeinsam mit vielen engagierten Menschen und Institutionen entwickelt. Mit diesem Ansatz hat es auch die Anforderungen der Ausschreibung passgenau getroffen. So heißt es denn auch in der Projektübersicht des Bundesministeriums: „Wissen, Wohnen, Wiese“ sind die Schlagworte, unter denen im Herzen der Aachener Altstadt in einem kooperativen und beispielgebenden Entwicklungsprozess ein nutzungsgemischtes, urbanes Quartier entstehen soll, das von der Stadtgesellschaft gewollt und getragen wird.
Basis der Entwicklung ist das Sondierungsverfahren „Stadt machen am Büchel“, das die Stadt Aachen im Frühjahr 2020 ins Leben gerufen hat. Stadtbaurätin Burgdorff fasst zusammen: „Ein Parkhaus blockiert seit Jahrzehnten die Entwicklung der Altstadt. Wir reißen es ab und bauen ein neues urbanes Quartier. Die Stadtgesellschaft selbst entwickelt Programm, Städtebau und Investitionsstrategie. Dieses Projekt bietet die einmalige Chance, Antworten auf die Frage zu finden, wie eine große Wunde in der alten Stadt mit zeitgenössischen baukulturellen Antworten geheilt werden kann.“

Die nächsten Schritte

Nach der heutigen grundsätzlichen Zusage des Bundes, das Projekt zu fördern, erfolgt in Phase 2 die Erarbeitung der detaillierten Zuwendungsanträge. In diesem fortlaufenden Prozess wird nun – und auf Grundlage anstehender wegweisender Entscheidungen der Aachener Kommunalpolitik – herausgearbeitet, wie der Büchel der Zukunft mit den Fördermillionen Gestalt annimmt.

Nationale Projekte des Städtebaus

Nationale Projekte des Städtebaus sind national und international wahrnehmbare, größere städtebauliche Projekte mit deutlichen Impulsen für die jeweilige Gemeinde oder Stadt, die Region und die Stadtentwicklungspolitik in Deutschland insgesamt. Sie zeichnen sich durch einen besonderen Qualitätsanspruch hinsichtlich des städtebaulichen Ansatzes, der baukulturellen Aspekte und der Beteiligungsprozesse aus, leisten einen Beitrag zur Realisierung der baupolitischen Ziele des Bundes und weisen Innovationspotenzial auf. Nationale Projekte des Städtebaus sind Projekte, mit denen in der Regel Aufgaben und Probleme von erheblicher finanzieller Dimension gelöst werden. Im Vordergrund stehen die großen Herausforderungen, vor denen Städte und Gemeinden in Deutschland derzeit stehen (z.B. Bestandserhalt, Konversionen, nachhaltige Quartiersentwicklung).
Insgesamt werden 24 Projekte für zukunftsweisende Stadtentwicklung mit insgesamt rund 75 Millionen Euro vom Bund gefördert. Auf die Förderung hatten sich 98 Städte und Gemeinden aus ganz Deutschland beworben.


Büchel: Digitaler Info-Abend zum Abriss des Parkhauses am 5. März 

24.2.2021: Rund um den Büchel und das in die Jahre gekommene Parkhaus tut sich seit Monaten eine Menge. „Wir reißen ein Parkhaus ab und bauen ein neues Stück Stadt“ lautet das Motto, unter dem viele Menschen mit viel Engagement an der Zukunft des Altstadtquartiers mitwirken. Nun steht ein Meilenstein an: Ab April beginnen die Abrissarbeiten am Parkhaus – nach jahrzehntelanger Vorgeschichte ein wichtiger Moment für die Innenstadt. 

Aus diesem Anlass laden die Stadt Aachen und die städtische Entwicklungsgesellschaft Aachen (SEGA) am Freitag, 5. März, zu einem Info-Abend ein. Wegen der Corona-Pandemie findet dieser in Form einer digitalen Veranstaltung mit einer Live-Übertragung im Internet statt. Wer daran teilnehmen möchte, kann die Live-Übertragung über den YouTube-Kanal der Stadt Aachen verfolgen.


„Stadt machen am Büchel“: Mit reichlich kreativem Input blicken Stadt und SEGA auf wichtige Wochen fürs Quartier

  • Kooperative Planungswerkstatt: Drei Teams bestehend aus externen Expert*innen und Stadtplaner*innen der Verwaltung haben viel diskutierte Vorentwürfe zu den Schwerpunktthemen Wissen, Wohnen, Wiese für den Büchel entwickelt.
  • Rund 160 Menschen verfolgen Digitalveranstaltung auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen. Viele geben Feedback und beteiligen sich so am öffentlichen Büchel-Prozess.
  • Stadtbaurätin Frauke Burgdorff zieht zufrieden Bilanz: „Wir haben nun drei hervorragende Alternativen in der Hand!“ Diese werden von nun an in der Politik diskutiert, die letztlich entscheidet, welcher Schwerpunkt am Büchel entwickelt werden soll.

25.1.2021: Über sieben Stunden öffentliche Übertragung im Internet, zahlreiche weitere Stunden in Beratungs- und Empfehlungsrunden, dazu viele Tage und Wochen der Vorbereitung und der intensiven Auseinandersetzung mit der Zukunft des prominenten Altstadtquartiers im Herzen der Aachener City: Der Büchel bewegt Stadtplaner*innen ebenso wie Bürger*innen, Politiker*innen und externe Expert*innen. Das Motto für heute, morgen und übermorgen schwebt über allem: „Wir reißen ein Parkhaus ab und bauen gemeinsam ein neues Stück Stadt“.

Werkstatt-Start im November 2020

Vor diesem Hintergrund fand in den vergangenen Wochen die Kooperative Planungswerkstatt zum Büchel statt. Drei Teams, bestehend aus bogevischs buero München, De Zwarte Hond Köln und Studio Schultz Granberg aus Berlin haben seit Ende November 2020 gemeinsam mit Planer*innen aus der Stadtverwaltung spannende städtebauliche Vorschläge zu den Schwerpunktthemen Wissen, Wohnen, Wiese für den Büchel entwickelt. Diese wurden Mitte Januar zunächst in einer Zwischenpräsentation öffentlich vorgestellt. Mit dem vielfältigen Feedback aus dieser Veranstaltung wurden die Vorschläge noch einmal geknetet und geschliffen. Am vergangenen Samstag (23. Januar) lief schließlich die Endpräsentation über die Bildschirme. Denn coronabedingt wuchtete das Organisationsteam die gesamte Planungswerkstatt kurzerhand in den digitalen Raum. Den eigentlich vorgesehenen Face-to-Face-Austausch vor Ort, den direkten Kontakt auch mit den Bürgerinnen und Bürgern erlaubte die Pandemielage diesmal nicht. „Umso zufriedener blicken wir auf das, was wir dennoch über die öffentlichen Live-Streams an spannender Diskussion, an gelungener Beteiligung und an tollen Präsentationen hinbekommen haben“, zog Frauke Burgdorff, städtische Beigeordnete für Planung, Bau und Mobilität, zwei Tage nach der finalen Online-Veranstaltung zur Büchel-Planungswerkstatt zufrieden Bilanz. Über drei Stunden hinweg verfolgten rund 160 Menschen den Live-Stream, viele beteiligten sich rege an der Diskussion, stellten Fragen, bewerteten die Entwürfe, gaben Anregungen.
Neben dem gelungenen Ablauf der Digitalveranstaltung freut das Organisationsteam vor allem das, was die drei Teams der Planungswerkstatt hervorbrachten. „Wir haben nun drei hervorragende Alternativen mit den Schwerpunkten Wissen, Wohnen, Wiese in der Hand, die bis Ende der Woche noch final geschärft werden. Diese Alternativen werden ab Anfang Februar in der Politik diskutiert. Von dieser Diskussion erhoffen wir uns, dass die programmatische Grundhaltung, der Schwerpunkt für die Zukunft des Büchels festgelegt wird, der uns die städtebaulichen Leitplanken für die weitere Entwicklung gibt“, so Burgdorff weiter.

Wichtige Erkenntnisse gesammelt

Auf Christoph Vogt, Geschäftsführer der städtischen Entwicklungsgesellschaft SEGA, kommt in den folgenden Jahren die spannende Aufgabe zu, die Entwicklung des Büchel-Quartiers zu realisieren. Der Fokus liegt dabei zunächst auf dem zentralen Grundstück, auf dem derzeit noch das Parkhaus steht. „Wir wissen durch die Planungswerkstatt nun, wie viel Volumen wir auf den kommunalen Grundstücken realisieren können und haben eine sehr gute Idee, welche Grundstruktur dort öffentliche Räume haben soll, und welche Erschließungen für den Büchel sinnvoll, möglich und notwendig sind.“
Isabel Strehle, Leiterin des Fachbereichs Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur, ist stolz auf die Ergebnisse der Planungswerkstatt. „In den drei Teams, die sich nun mehrere Wochen intensiv mit dem Büchel auseinandergesetzt haben, ist das Know-how von außen in Person renommierter Architekten mit dem Know-how von innen mit Stadtplanerinnen und -planern aus der Stadtverwaltung zusammengekommen.
Nach den öffentlichen Präsentationen der Planungswerkstatt hat sich am Samstagnachmittag das Empfehlungsgremium nicht-öffentlich mit den drei Vorentwürfen auseinandergesetzt. Dem Gremium gehören neben Vertretern der Ratsfraktionen externe Expertinnen und Experten – die „Freunde des Büchels“ – sowie Stadtbaurätin Burgdorff und SEGA-Chef Vogt an. „Es ging an dieser Stelle nicht darum, einen Gewinner zu küren“, betonte Burgdorff. Vielmehr stand und steht die inhaltliche Auseinandersetzung mit den Entwürfen im Vordergrund, die das Gremium wie folgt zusammenfasst:

  • Wissen: Das in der Präsentation zentral am Büchel platzierte Forum ist aus Sicht des Gremiums absolut inspirierend und so auch in der vorangegangenen Debatte mit den Ideengeber*innen und den Stadtmacher*innen gewünscht. Die Ansätze, innovative Mobilitätskonzepte vorzusehen, sind aus Sicht des Gremiums ebenfalls wichtig und richtig. Die im Entwurf vorgesehenen öffentliche Räume fließen um die Gebäude und könnten einen guten Beitrag zur Verwebung des neuen Stadtbausteins mit der Nachbarschaft leisten.
  • Wohnen: Die These, dass an diesem Ort Menschen Wurzeln schlagen sollten, bewertet das Gremium als gleichermaßen überraschend und stark. Gemeinschaftliche Wohnformen sollen der Vereinzelung in der Stadt entgegentreten. Die Trennung der vom Wohnen-Team genannten markanten „Pow!-Häuser“ im Büchel-Viertel lassen Raum für die unterschiedlichsten Stadtmacher*innen und für die vielen Wissensthemen. Die klare Wegeführung lenkt die Stadtnutzer- und Besucher*innen vom Bahkauv zum Alten Kurhaus.
  • Wiese: Hier ist der öffentliche Raum Dreh- und Angelpunkt der Entwicklung, die nach Idee des Wiese-Teams im Prozess – in verschiedenen Phasen gedacht wird. Das Quartier kann so langsam wachsen und die Gebäude können Schritt für Schritt mit den gewünschten und möglichen Inhalten gefüllt werden. Sowohl das Themen Ernährung als auch das Thema Wasser werden ins Herz der Stadt geholt, würdigt das Gremium.

Weitere Informationen:

Beide Veranstaltungen zur Kooperativen Planungswerkstatt Büchel sind weiterhin auf dem YouTube-Kanal der Stadt Aachen abrufbar.

Zwischenpräsentation vom 13. Januar: https://youtu.be/AWSb5Gx3gKA.

Endpräsentation vom 23. Januar: https://youtu.be/B3XjHHp-8CE.

Der Büchel braucht Ihre Meinung! Machen Sie mit bei der Umfrage der Studierenden im Bereich Stadtplanung der RWTH Aachen und helfen Sie dabei das Viertel mitzugestalten. Mit Ihrer Hilfe wollen diese Meinungen sammeln, um sie dann in die künftigen Entwicklungen einbinden zu können. https://www.soscisurvey.de/ffg-aachen/

Viele weitere Informationen zum Büchel finden Sie im Internet auf www.buechel-aachen.de.


Büchel-Planungswerkstatt: Endpräsentation am 23. Januar digital verfolgen!

19.1.2021: Der Büchel bleibt weiter in Bewegung: Am Samstag, 23. Januar, werden ab 10 Uhr live die weiterentwickelten Entwürfe der Kooperativen Planungswerkstatt vorgestellt – wie schon bei der Zwischenpräsentation in der vergangenen Woche coronabedingt komplett digital auf dem Youtube-Kanal der Stadt Aachen: https://youtu.be/AWSb5Gx3gKA. Schon ab 9.15 Uhr wird dort ein Einführungsfilm zu „Stadt machen am Büchel“ gezeigt. Ende der öffentlichen Veranstaltung ist um 13 Uhr.

Es sind spannende Projekte zu erwarten, an denen drei renommierte Büros derzeit gemeinsam mit Stadtplaner*innen der Verwaltung final feilen. Begleitet wird der Prozess von einem Empfehlungsgremium, bestehend aus der Aachener Politik und externen Expert*innen. Die Stadtverwaltung und die SEGA sind durch Stadtbaurätin Frauke Burgdorff und Geschäftsführer Christoph Vogt ebenfalls im Empfehlungsgremium vertreten.

Seit dem 20. November 2020 erarbeiten die drei Teams, bestehend aus bogevischs buero München, De Zwarte Hond Köln und Studio Schultz Granberg aus Berlin gemeinsam mit Planer*innen aus der Stadtverwaltung städtebauliche Vorschläge zu den Schwerpunktthemen Wissen, Wohnen, Wiese für den Büchel. Die öffentliche Präsentation der Zwischenergebnisse lieferte bereits spannende Einblicke und Szenarien, welche Entwicklungspotenziale am Büchel liegen. Eine Aufzeichnung dieser Veranstaltung ist weiterhin unter dem Link https://youtu.be/B3XjHHp-8CE abrufbar. Gefordert ist ein robuster Vorentwurf, der die Leitplanken für den städtebaulichen Rahmenplan liefert, der darauf aufbauend im Frühjahr/Sommer erarbeitet wird.

Klicken Sie also gerne am 23. Januar ab 10 Uhr in den Live-Stream rein und seien Sie Teil des spannenden Prozesses „Stadt machen am Büchel“: https://youtu.be/AWSb5Gx3gKA.


Wissen, Wohnen, Wiese: Büchel-Teams stellen Zwischenergebnisse vor

14.01.2021: „Stadt machen am Büchel“: Mit einer digitalen Premiere und viel Rückenwind segelt die Kooperative Planungswerkstatt ihrem Ziel entgegen. Nach der Präsentation der Zwischenergebnisse am gestrigen Mittwoch (13. Januar) in einem vierstündigen Livestream auf dem Youtube-Kanal der Stadt Aachen gehen die drei Planungsteams nun – mit jeder Menge konstruktivem Feedback im Gepäck – in den kommenden Tagen noch einmal an ihre Entwürfe und sorgen für den letzten Feinschliff.
Die Endpräsentation der Planungswerkstatt findet am Samstag, 23. Januar, ebenfalls öffentlich und online auf dem städtischen Youtube-Kanal statt. Die genaue Startzeit der Digital-Veranstaltung wird in Kürze mitgeteilt. Eine Aufzeichnung der gestrigen Veranstaltung ist unterdessen unter dem Link https://youtu.be/B3XjHHp-8CE weiterhin online abrufbar.
Drei Planungsteams, bestehend aus bogevischs buero München, De Zwarte Hond Köln und Studio Schultz Granberg aus Berlin gemeinsam mit Planer*innen aus der Stadtverwaltung, haben sich seit Ende November 2020 unter den drei großen Überschriften „Wissen“, „Wohnen“ und „Wiese“ intensiv mit dem Büchel beschäftigt. Durchschnittlich gut 100 Zuschauerinnen und Zuschauer haben die gestrige Online-Zwischenpräsentationen und die Diskussionen verfolgt. Ebenso rege wurden die Vorstellungen zum Büchel kommentiert und Fragen in Richtung der Teams und des Empfehlungsgremiums für die Planungswerkstatt gestellt.
Gefordert ist ein robuster Vorentwurf, der die Leitplanken für den städtebaulichen Rahmenplan am Büchel liefert, der darauf aufbauend im Frühjahr/Sommer erarbeitet wird. Ein Empfehlungsgremium aus jeweils einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der Ratsfraktionen, der städtischen Entwicklungsgesellschaft SEGA, der Stadtverwaltung und renommierten externen Expert*innen – den „Freunden des Büchels“ – begleitet den Prozess und bewertet die Ergebnisse.


„Stadt machen am Büchel“: Einladung zur kooperativen Planungswerkstatt im digitalen Format

4.1.2021: Die Entwicklungen am Büchel nehmen im neuen Jahr weiter Fahrt auf. Am Mittwoch, 13. Januar, können Bürger*innen online an der Präsentation der Zwischenergebnisse der Kooperativen Planungswerkstatt teilnehmen.

Seit dem 20. November 2020 erarbeiten drei Teams, bestehend aus bogevischs buero München, De Zwarte Hond Köln und Studio Schultz Granberg aus Berlin gemeinsam mit Planer*innen aus der Stadtverwaltung städtebauliche Vorschläge zu den Schwerpunktthemen Wissen, Wohnen, Wiese für den Büchel.

Gefordert ist ein robuster Vorentwurf, der die Leitplanken für den städtebaulichen Rahmenplan liefert, der darauf aufbauend im Frühjahr/Sommer erarbeitet wird. Ein Empfehlungsgremium aus jeweils einer Vertreterin bzw. einem Vertreter der Ratsfraktionen, der städtischen Entwicklungsgesellschaft SEGA, der Stadtverwaltung und renommierten externen Expert*innen – den „Freunden des Büchels“ – begleitet den Prozess und bewertet die Ergebnisse.

Am 13.01 findet um 13:15 Uhr eine Einführung in die Aufgabenstellung und in die Themenschwerpunkte statt.

Die eigentliche Zwischenpräsentation startet dann um 14:00 Uhr und geht bis 18:00 Uhr.

Die Endpräsentation kann dann am 23. Januar von 10:00 Uhr bis 12:00 Uhr verfolgt werden und um 16:00 Uhr wird dann das Ergebnis der Werkstatt öffentlich vorgestellt.

Alle Veranstaltungen werden auf dem städtischen youtube Kanal zu sehen sein. Hier können Sie im Chat auch Fragen stellen und Anregungen geben.

BITTE BEACHTEN SIE FOLGENDE INFORMATIONEN ZUR VERANSTALTUNG:

Alle Teilnehmenden sollten sicherzustellen, dass Sie eine stabile Internetverbindung haben, um die Filme und Diskussionen der Live-Veranstaltung in guter Qualität mitverfolgen zu können.

Für die öffentliche Veranstaltung am Mittwoch, den 13.Januar 2021 ab 13:15 Uhr bitten wir Jede/n, die/der an einem spannenden Austausch interessiert ist sich vor Beginn der Veranstaltung, mit einem Google-Konto auf Youtube anzumelden, um die Kommentarfunktion nutzen zu können. Wir freuen uns!

Alle weiteren Infos finden Sie auf der folgenden Webseite

Die drei Planungsteams haben im Anschluss an die Zwischenpräsentation zehn Tage Zeit, ihre Entwürfe weiterzuentwickeln und dabei Hinweise und Kritik des Empfehlungsgremiums, aber ebenso Anregungen aus dem Chatroom einzuarbeiten.

Die ebenfalls öffentliche Schlusspräsentation ist dann für Samstag, den 23. Januar, angesetzt. Beide Präsentationen werden auf dem städtischen Youtube-Kanal zu sehen sein. Stadt und SEGA freuen sich über viele interessierte Teilnehmer*innen und Rückmeldungen im Chatroom.

Schon jetzt sind neun Videoclips auf dem Youtube-Kanal der Stadt zu sehen. Darin beleuchten Akteur*innen der Planungswerkstadt die Chancen und Herausforderungen, die mit der Entwicklung des Altstadtquartiers Büchels verbunden sind.

Den Link für die Übertragung und den genauen Ablauf der Veranstaltung finden alle Interessierte ab dem 10. Januar auf der SEGA-Homepage www.buechel-aachen.de.


Stadtmacherinnen und Stadtmacher tauschten ihre Projektvorstellungen zur Zukunft des Büchels aus

  • Mehr als dreißig Investitionswillige sowie potenzielle Mieterinnen und Mieter diskutierten über Wohnen, Wissen, Gewerbe, Grün und Natur am Büchel.
  • Unter den Teilnehmenden fanden sich professionelle Immobilienentwickler, örtliche Einzelhändler, Baugemeinschaften und soziale und kulturelle Initiativen.
  • Nutzungen unterschiedlicher Art sollen den Charakter prägen.

5.9.2020: Mehr als dreißig Menschen, die für sich am Standort Büchel als Bauherrinnen und Bauherren oder auch als Mieterinnen und Mieter eine Zukunft sehen, haben sich letzten Freitag und Samstag in der Citykirche getroffen. Im Vorfeld hatten sie bereits konkret formulierte Investitions- oder Nutzungsinteressen in das Sondierungsverfahren zum Büchel eingebracht.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung und der Städtischen Entwicklungsgesellschaft (SEGA) nutzten diese „Stadtmacherinnen und Stadtmacher“ die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und sich über ihre Projekte und Ideen auszutauschen. Unter den Teilnehmenden fanden sich professionelle Immobilienentwickler, örtliche Einzelhändler und Baugemeinschaften ebenso wie soziale und kulturelle Initiativen. Sie formulierten Raumprogramme von 50 bis 3000 Quadratmetern. 

Kernpunkt des Freitagabends war ein Vortrag von Andreas Hofer, Intendant der Internationalen Bauausstellung 2027 in Stuttgart, der an verschiedenen internationalen Beispielen zeigte, dass mit Mut und Geduld herausragende Projekte aus der Mitte der Stadtgesellschaft umsetzbar sind. 

Am Samstag nutzten die Teilnehmenden nach einer Einführung durch Oberbürgermeister Philipp und Stadtbaurätin Frauke Burgdorff die Gelegenheit, einander im Rahmen eines Speed-Datings – coronagerecht mit Maske und Abstand – auf potenzielle Synergien und Entwicklungspartnerschaften zu prüfen und dabei gleichzeitig den eigenen Blick auf das Projekt zu erweitern. Daran anschließend entwarfen und bauten sieben Projektgruppen jeweils ihr eigenes kleines Modell des zukünftigen Büchels. Gemeinsam war allen, dass sie sich eine Konstellation wünschten, die ihren eigenen Ansatz erweitern und einen Ort der Vielfalt schaffen soll. 

Unterstützung fand der Workshop bei den „Freunden des Büchel“, vier erfahrenen Planerinnen und Planern, die die Planungswerkstatt im November und die nächsten Prozessschritte begleiten werden. Auch der zukünftige Geschäftsführer der SEGA, Christoph Vogt, und Prokurist Christoph Guth, die beide im Oktober offiziell ihre Arbeit aufnehmen werden, wurden vorgestellt und nutzten die Veranstaltungen für rege Gespräche. 

Für diesen ersten Schritt ziehen sowohl die Teilnehmenden als auch Stadtverwaltung und SEGA ein sehr positives Fazit. Besonders vielversprechend ist die vielfache Anfrage der Teilnehmenden, die Gespräche untereinander und mit den Planenden fortzusetzen. Dazu wird derzeit ein Format entwickelt.  

Vorausgegangen war den Workshops von Freitag und Samstag ein Ideengebertreffen am Donnerstagabend, bei dem Ideen und Vorschläge ohne eigenes Investitions- oder Nutzungsinteresse vorgestellt wurden. 

Das Sondierungsverfahren ist nicht beendet – Einreichungen von konkreten Projekten und Investitionsideen sind weiterhin herzlich willkommen.


Stadtmacherinnen und Stadtmacher tauschten ihre Projektvorstellungen zur Zukunft des Büchels aus

  • Mehr als dreißig Investitionswillige sowie potenzielle Mieterinnen und Mieter diskutierten über Wohnen, Wissen, Gewerbe, Grün und Natur am Büchel.
  • Unter den Teilnehmenden fanden sich professionelle Immobilienentwickler, örtliche Einzelhändler, Baugemeinschaften und soziale und kulturelle Initiativen.
  • Nutzungen unterschiedlicher Art sollen den Charakter prägen.

2.9.2020: Mehr als dreißig Menschen, die für sich am Standort Büchel als Bauherrinnen und Bauherren oder auch als Mieterinnen und Mieter eine Zukunft sehen, haben sich letzten Freitag und Samstag in der Citykirche getroffen. Im Vorfeld hatten sie bereits konkret formulierte Investitions- oder Nutzungsinteressen in das Sondierungsverfahren zum Büchel eingebracht.

Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der Stadtverwaltung und der Städtischen Entwicklungsgesellschaft (SEGA) nutzten diese „Stadtmacherinnen und Stadtmacher“ die Gelegenheit, Kontakte zu knüpfen und sich über ihre Projekte und Ideen auszutauschen. Unter den Teilnehmenden fanden sich professionelle Immobilienentwickler, örtliche Einzelhändler und Baugemeinschaften ebenso wie soziale und kulturelle Initiativen. Sie formulierten Raumprogramme von 50 bis 3000 Quadratmetern. 

Kernpunkt des Freitagabends war ein Vortrag von Andreas Hofer, Intendant der Internationalen Bauausstellung 2027 in Stuttgart, der an verschiedenen internationalen Beispielen zeigte, dass mit Mut und Geduld herausragende Projekte aus der Mitte der Stadtgesellschaft umsetzbar sind. 

Am Samstag nutzten die Teilnehmenden nach einer Einführung durch Oberbürgermeister Philipp und Stadtbaurätin Frauke Burgdorff die Gelegenheit, einander im Rahmen eines Speed-Datings – coronagerecht mit Maske und Abstand – auf potenzielle Synergien und Entwicklungspartnerschaften zu prüfen und dabei gleichzeitig den eigenen Blick auf das Projekt zu erweitern. Daran anschließend entwarfen und bauten sieben Projektgruppen jeweils ihr eigenes kleines Modell des zukünftigen Büchels. Gemeinsam war allen, dass sie sich eine Konstellation wünschten, die ihren eigenen Ansatz erweitern und einen Ort der Vielfalt schaffen soll. 

Unterstützung fand der Workshop bei den „Freunden des Büchel“, vier erfahrenen Planerinnen und Planern, die die Planungswerkstatt im November und die nächsten Prozessschritte begleiten werden. Auch der zukünftige Geschäftsführer der SEGA, Christoph Vogt, und Prokurist Christoph Guth, die beide im Oktober offiziell ihre Arbeit aufnehmen werden, wurden vorgestellt und nutzten die Veranstaltungen für rege Gespräche. 

Für diesen ersten Schritt ziehen sowohl die Teilnehmenden als auch Stadtverwaltung und SEGA ein sehr positives Fazit. Besonders vielversprechend ist die vielfache Anfrage der Teilnehmenden, die Gespräche untereinander und mit den Planenden fortzusetzen. Dazu wird derzeit ein Format entwickelt.  

Vorausgegangen war den Workshops von Freitag und Samstag ein Ideengebertreffen am Donnerstagabend, bei dem Ideen und Vorschläge ohne eigenes Investitions- oder Nutzungsinteresse vorgestellt wurden. 

Das Sondierungsverfahren ist nicht beendet – Einreichungen von konkreten Projekten und Investitionsideen sind weiterhin herzlich willkommen.


„Stadt machen am Büchel“: Jetzt anmelden zum Zoom-Webinar am 8. Juni

„Stadt machen am Büchel“: Mit diesem Slogan rufen Stadtverwaltung und das Büchel-Team dazu auf, das neue Altstadtquartier aktiv mitzugestalten – ob als künftige/r Investor*in, als Mieter*in oder in anderer kreativer Art und Weise. Im Rahmen dieses Sondierungsverfahrens findet am Montag, 8. Juni, ab 18.30 Uhr über die Videokonferenz-App Zoom ein Webinar „Stadt machen am Büchel” statt. Bürgerinnen und Bürger können sich noch bis zum 7. Juni für das Webinar anmelden.  

Büchel
Der Gestaltungsplan zeigt das städtebauliche Konzept für das Altstadtquartier Büchel nach dem Entwurf des Büros Chapman Taylor.

Die städtische Beigeordnete für Planung, Bau und Mobilität, Frauke Burgdorff, und ihr Team Altstadtquartier Büchel informieren über das Verfahren und die weiteren Schritte. Interessierte Stadtmacher*innen haben die Gelegenheit direkt Ihre Fragen zu stellen. Das Webinar bietet eine gute Alternative, um miteinander ins Gespräch zu kommen, da aufgrund der Corona-Regeln derzeit öffentliche Veranstaltungen in gewohnter Weise noch nicht möglich sind.  

Die Anmeldung erfolgt über das Serviceportal der Stadt Aachen: https://serviceportal.aachen.de/suche/-/egov-bis-search/service/1237066.  Im Anschluss an die Anmeldung bekommen Sie dann den Code für die Zoom-Konferenz und weitere Anweisungen zugesendet.  

Weitere Infos zum Altstadtquartier Büchel finden Sie im Internet unter www.aachen-buechel.de.  


Entwicklung des neuen Altstadtquartiers Büchel: Jetzt haben die Bürger das Wort

Viel ist in den vergangenen Wochen und Monaten über das Altstadtquartier Büchel diskutiert worden. Dort, im Herzen Innenstadt und somit in direkter Nähe zum Rathaus und zum UNESCO-Weltkulturerbe Aachener Dom, soll ein attraktives Viertel mit hoher Lebensqualität entstehen. Aus einem städtebaulichen Wettbewerb im Jahr 2015 ist das renommierte Büro Chapman Taylor mit seinem Entwurf als Sieger hervorgegangen. Dieser Entwurf sieht vor, dass der Bereich zwischen Büchel, Kleinkölnstraße, Großkölnstraße und Mefferdatisstraße in vier Baublöcken mit einem hohen Anteil von Wohnbebauung entwickelt werden soll.

Politik hat die weiteren Schritte beschlossen

Nach einer Überarbeitung der Pläne hat die Politik im Mai 2017 die weiteren Verfahrensschritte beschlossen. So soll das Quartier nun in mehreren Abschnitten detailliert nach den Vorgaben des Gewinnerentwurfs geplant und entwickelt werden. Dafür wird nun das Bebauungsplanverfahren für das neue Altstadtquartier Büchel auf den Weg gebracht. Um die planungsrechtlichen Grundlagen zur Erschließung des Gebietes zu schaffen, haben der Planungsausschuss und die Bezirksvertretung Aachen-Mitte beschlossen, die Öffentlichkeit frühzeitig an den Planungsschritten zu beteiligen. Alle Bürgerinnen und Bürger haben die Gelegenheit, die Pläne in der Zeit vom 3. bis zum 14 Juli einzusehen. Eine Informationsveranstaltung findet darüber hinaus am Montag, 10. Juli, von 18 bis 19 Uhr in der Citykirche, Großkölnstraße, statt.

Die Ziele des städtebaulichen Konzepts für das Altstadtquartier Büchel lauten unter anderem:

  • Der Abriss des Parkhaus Büchels
  • Die Bündelung des Rotlichtbezirks in einem zentralen Bordellgebäude im östlichen Bereich der Antoniusstraße
  • Die Realisierung von mindestens 50 Prozent Wohnanteil, davon 30 Prozent geförderter Wohnungsbau
  • Ein hoher Anteil (15 bis 30 Prozent) von Begrünung im Quartier ist ebenso vorgesehen wie die Schaffung von neuen öffentlichen Wegeverbindungen inklusive eines Platzes mit einer hohen Aufenthaltsqualität
  • Die Errichtung einer Kindertagesstätte im Viertel

Übergreifendes städtebauliches Ziel für den gesamten Bereich ist die Aufwertung, städtebauliche Neuordnung und Schaffung einer Kerngebietsnutzung mit einem hohen Anteil an Wohnungen. Daneben bestehen für die einzelnen Teilbereiche unterschiedliche Nutzungsschwerpunkte: Einzelhandels- und Dienstleistungsnutzungen sowie Gastronomiebetriebe insbesondere in den Erdgeschossen entlang des Büchels, der Mefferdatis-, der Kleinköln-, der Großköln-, der Nikolausstraße sowie der westlichen Antoniusstraße.

Weitere Infos:

Die Planungsverwaltung beteiligt die Öffentlichkeit an der Bauleitplanung und stellt ihre Überlegungen zum Bebauungsplan in der Zeit von Montag, 3., bis Freitag, 14. Juli, im Foyer des Verwaltungsgebäudes am Marschiertor, Lagerhausstraße 20, aus. Zusätzlich findet am Montag, 10. Juli, eine Anhörung zum „Bebauungsplan Nr. 999 – Antoniusstraße / Mefferdatisstraße“ von 18 bis 19 Uhr in der Citykirche, Großkölnstraße, statt. Vorgesehen ist in dem Gebiet eine sogenannte kerngebietstypische Nutzungsmischung mit einem hohen Anteil an Wohnungen.

Informationen zu diesem Verfahren können während der Beteiligungsphase auf der Internetseite www.aachen.de/bauleitplanung abgerufen werden.


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© Stadt Aachen / AVIA-Luftbild, Martin Jochum


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