Hitzewelle: Warnung vor starker Wärmebelastung

Warnung des Deutschen Wetterdienstes vor starker Wärmebelastung

11.8.2025: Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für die kommenden zwei Tage, Dienstag, 12. August, und Mittwoch, 14. August, eine Warnung vor starker Wärmebelastung herausgegeben. Viel Trinken, luftige Kleidung, leichtes Essen: Gesundheitsamt der StädteRegion gibt coole Tipps für heiße Tage.

Eine hohe Wärmebelastung oder auch Hitze genannt ist eine ernstzunehmende gesundheitliche Gefahr für jeden Menschen. Deshalb ist das richtige Verhalten bei Hitze entscheidend. Im „Hitzeknigge“ des Umweltbundesamtes und auf der Webseite der Stadt Aachen unter www.aachen.de/hitze sind viele Informationen zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Hitze sowie nützliche Tipps oder eine „Kühle Orte“-Karte zu finden.

Einige konkrete Verhaltensregeln können helfen, die heißen Tage besser zu überstehen:

  • Achten Sie vor allem auf ältere Personen und Kinder, die durch die Hitze besonders belastet sind. Sie brauchen gezielte Aufmerksamkeit.
  • Trinken Sie viel an heißen Tagen, mindestens zwei Liter. Besonders geeignet sind mineralstoffhaltige Getränke, wie Wasser oder Tee. Koffein, Getränke mit viel Zucker und Alkohol sind besser zu vermeiden. Sie trocknen den Körper aus. Sehr kalte Getränke belasten den Magen und damit den Kreislauf.
  • Nehmen Sie leichte Kost zu sich, viel Gemüse, Salat und wasserreiches Obst. Vermeiden Sie schwer bekömmliche Speisen wie Wurstplatten.
  • Sport an heißen Tagen sollte besser in den frühen Morgen- oder späteren Nachmittags- und Abendstunden ausgeübt werden. Vermeiden Sie während der Mittagshitze starke körperliche Anstrengungen.
  • Achten Sie auf einen angemessenen Schutz gegen ultraviolette Strahlung. Den besten Sonnenschutz bieten geeignete Kleidung, ein Sonnenhut und Sonnenbrille. Haut, die nicht mit Kleidung bedeckt ist, muss gut mit einem Sonnenschutzmittel eingerieben werden.
  • Schützen Sie Räume frühzeitig vor direkter Sonneneinstrahlung. Am besten abdunkeln mit Sonnenschutz von außen, um eine Aufheizung zu vermeiden.
  • Lüften Sie nachts und in den frühen Morgenstunden. Wenn die Temperaturen ansteigen, halten Sie die Fenster geschlossen.
  • Lassen Sie Kinder und Tiere nicht im geparkten Auto zurück, da es sich stark aufheizen kann.

Unter www.aachen.de/hitze oder auf der Seite des Gesundheitsamtes www.staedteregion-aachen.de/hitze sind alle Infos und Tipps noch einmal zusammengefasst. Dort sind auch weitere hilfreiche Links zu finden.

Kostenlose Trinkwasserabgabe in Aachen

Bei Hitze ist es besonders wichtig, ausreichend Trinkwasser zu sich zu nehmen, auch wenn man keinen Durst verspürt. Vier Verwaltungsgebäude der Stadt Aachen und eines der StädteRegion bieten während der Öffnungszeiten kostenloses Trinkwasser. Einfach ein Gefäß mitbringen und auffüllen.

Stadtbibliothek, Couvenstraße 15, 1. Etage
Di, Mi und Fr, 10 – 18 Uhr, Do 12 – 19 Uhr, Sa 10 – 14 Uhr

Verwaltungsgebäude Bahnhofplatz, Hackländerstraße 1
Mo – Do, 8 – 18 Uhr und Fr, 8 – 16 Uhr

Verwaltungsgebäude Katschhof, Johannes-Paul-II.-Straße 1
Mo – Do, 8 – 18 Uhr und Fr, 8 – 16 Uhr

Verwaltungsgebäude Am Marschiertor, Lagerhausstraße 20
Mo – Do, 6 – 18 Uhr und Fr 6 – 16 Uhr

Verwaltungsgebäude Mozartstraße 2-10
Mo – Do, 6 – 18 Uhr und Fr 6 – 16 Uhr

Haus der StädteRegion, Zollernstraße 10
Mo, Di und Do, 9 –16 Uhr, Mi, 9 – 16 Uhr, Fr 9 – 14 Uhr

Rund um die Uhr bietet die Stadt Aachen vier netzgebundene Trinkwasserbrunnen im öffentlichen Raum an:

  • am Eingang des Elisengartens in der Ursulinerstraße
  • auf dem Münsterplatz (der sogenannte Möschebrunnen)
  • in der Alexanderstraße am Hotmannspiefbrunnen
  • in der Heinrich-Hollands-Straße in Aachen-Nord

Erläuterungen zu den Warnungen des DWD

Eine Warnung vor „starker Wärmebelastung“ wird ausgegeben, wenn die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen bestimmten Wert überschreitet. Dieser liegt bei ca. 32 Grad Celcius, kann aber je nach Situation etwas niedriger oder höher sein. Zusätzlich wird für diese 1. Warnstufe auch eine geringe nächtliche Abkühlung mit einbezogen.

Bleibt es nachts zu warm (mehr als 20 Grad Celsius), verschlechtert sich die Schlafqualität. Durch diese zusätzliche Belastung wird die Hitze tagsüber schlechter ertragen.

Überschreitet die gefühlte Temperatur am frühen Nachmittag einen Wert von 38 Grad Celcius, wird vor einer „extremen Wärmebelastung“ (2. Warnstufe) gewarnt.

Auf der Seite www.hitzewarnungen.de kann man den Newsletter „Hitzewarnungen“ für sein Bundesland oder Wohnort abonnieren.


Kühler Kulturgenuss: Freier Eintritt in die städtischen Museen bei starker Hitze

1.7.2025: Wer angesichts der aktuellen Temperaturen Schutz vor der Hitze sucht und sich außerdem kulturell erfrischen möchte, kann dies in den städtischen Museen tun: Bei Außentemperaturen über 30 Grad können die Bürger*innen alle städtischen Museen und Einrichtungen der Route Charlemange im Rahmen der Öffnungszeiten kostenlos zum Abkühlen besuchen.

Ganz vorn dabei empfehlen sich die Museen Centre Charlemagne, Suermondt-Ludwig-Museum und das Ludwig Forum. Alle drei verfügen über Klimaanlagen, wenn auch im Falle des Ludwig Forums nicht in allen Räumen.

Viel Trinken, luftige Kleidung, leichtes Essen: Gesundheitsamt der StädteRegion gibt coole Tipps für heiße Tage.

1.7.2025: Der Deutsche Wetterdienst hat für heute und morgen (01. und 02. Juli) für weite Teile der StädteRegion (unter 400 Höhenmeter) eine amtliche Warnung vor „extremer Hitze“ ausgesprochen. Es werden Temperaturen von weit über 30 Grad im Schatten erwartet. Für Gebiete in der Eifel über 400 Höhenmeter gilt eine amtliche Warnung vor „Hitze“. Solch hohe Temperaturen belasten die Gesundheit der Menschen stark. Die StädteRegion Aachen gibt aus diesem Grund zahlreiche Gesundheitstipps für heiße Tage.

Der erste Hinweis liegt auf der Hand: Mit der Hitze verliert der Körper mehr Flüssigkeit. Es ist darum wichtig, vor allem ausreichend und regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken. Gute Durstlöscher sind Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen aus einem Teil Saft und drei Teilen Wasser. Damit der Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser möglich ist, nimmt die StädteRegion seit zwei Jahren am Projekt „Refill Deutschland“ teil. Im Hauptverwaltungsgebäude an der Zollernstraße 10 in Aachen befindet sich ein barrierefrei erreichbarer Wasserspender, wo jeder Mensch Trinkwasser in eine selbst mitgebrachte Flasche füllen kann. Bei Veranstaltungen im Sommer sollte generell auch kostenfreies Trinkwasser angeboten werden.

Während der heißen Temperaturen sollte man auf leichtverdauliche Kost achten. Wasser- und mineralstoffreiche Lebensmittel wir Obst- oder Gemüsesalat sind besonders empfehlenswert. Aber auch das Tragen von luftiger, langärmeliger Kleidung inklusive Sonnenbrille mit UV-Schutz und Kopfbedeckung oder auch das Aufsuchen von Schatten und kühlen Räumen, insbesondere in der Mittagshitze wird empfohlen. „Zu beachten ist die Schattenregel: je kürzer der Schatten, den der eigene Körper wirft, desto mehr muss er vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden“, sagt Julia Körmendy, die die Arbeitsgruppe Kommunales Gesundheitsmanagement und Prävention im Gesundheitsamt der StädteRegion leitet.

Darüber hinaus sollte man konsequent Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 auftragen, um Hautschäden zu vermeiden. Damit die Wohnräume nicht zu sehr aufheizen, sollten die am frühen Morgen oder während der Nachtzeit gelüftet und tagsüber abgedunkelt werden.

„Denken Sie auch an die Menschen, deren Selbsthilfe eingeschränkt ist, wie Kinder, Ältere und gesundheitlich Beeinträchtigte und wohnungslose Menschen“, empfiehlt Julia Körmendy zudem.

Wer mehr über Hitzeschutz und die Gefahren hoher Temperaturen für die Gesundheit erfahren möchte – auf der Internetseite des Gesundheitsamts der StädteRegion Aachen sind der Hitzeknigge und zahlreiche coole Tipps für heiße Tage zu finden: www.staedteregion-aachen.de/hitze.


Gesundheitsamt der StädteRegion gibt coole Tipps für heiße Tage: Viel Trinken, luftige Kleidung, leichtes Essen

28.6.2024: Der Klimawandel macht sich auf verschiedene Weise bemerkbar. Besonders spürbar ist er jetzt, im Sommer, denn die Zahl der Tage im Jahr, die Temperaturen von 30 Grad Celsius und mehr erreichen, hat in den vergangenen Jahren im Schnitt zugenommen. Solch hohe Temperaturen belasten die Gesundheit der Menschen besonders.

Die StädteRegion Aachen gibt aus diesem Grund zahlreiche Gesundheitstipps für heiße Tage. Der erste Hinweis liegt auf der Hand: Mit der Hitze verliert der Körper mehr Flüssigkeit. Es ist darum wichtig, vor allem ausreichend und regelmäßig über den Tag verteilt zu trinken. Gute Durstlöscher sind Wasser, ungesüßte Tees und Saftschorlen aus einem Teil Saft und drei Teilen Wasser.

Damit der Zugang zu kostenfreiem Trinkwasser möglich ist, nimmt die StädteRegion seit zwei Jahren am Projekt „Refill Deutschland“ teil. Im Hauptverwaltungsgebäude an der Zollernstraße befindet sich ein barrierefrei erreichbarer Wasserspender, wo jeder Mensch Trinkwasser in eine selbst mitgebrachte Flasche füllen kann.

Ein weiterer Beitrag zum Gesundheits- und Hitzeschutz könnte in Zukunft auch das Anbieten von kostenfreiem Trinkwasser bei größeren Veranstaltungen sein. Dies sollte bei der Planung von Veranstaltungen im Sommer bereits mitgedacht werden. „Gerade bei großen Festivals und Freiluftveranstaltungen im Sommer kommen die Besucher oft von außerhalb und sind stundenlang der Sonne ausgesetzt. Dann sind mitgebrachte Trinkflaschen schnell leer. Es kann nicht sein, dass etwa Kinder bei großer Hitze nicht genug trinken, bloß weil Wasser nur kommerziell angeboten wird und zu teuer ist“, sagt Dr. Corinna Bank, Leiterin der Arbeitsgruppe Infektionsschutz, Hygiene und Umweltmedizin beim Gesundheitsamt.

Grundsätzlich gelten bei Sommerhitze besondere Hinweise. Diese reichen von der Empfehlung wasser- und mineralstoffreicher sowie leichter Kost wie Obst- und Gemüsesalat bis hin zu luftiger langärmeliger Kleidung inklusive Sonnenbrille und Kopfbedeckung oder dem Aufsuchen von Schatten und kühlen Räumen, insbesondere in der Mittagshitze. „Zu beachten ist die Schattenregel: je kürzer der Schatten, den der eigene Körper wirft, desto mehr muss er vor der Sonneneinstrahlung geschützt werden“, sagt Julia Körmendy, die die Arbeitsgruppe Kommunales Gesundheitsmanagement und Prävention im Gesundheitsamt leitet.

Darüber hinaus sollte man konsequent Sonnencreme mit mindestens Lichtschutzfaktor 30 auftragen, um Hautschäden zu vermeiden. Damit die Wohnräume nicht zu sehr aufheizen, sollten die am frühen Morgen oder während der Nachtzeit gelüftet und tagsüber abgedunkelt werden. „Man soll auch an die Menschen denken, deren Selbsthilfe eingeschränkt ist, wie Kinder, Ältere und gesundheitlich Beeinträchtigte und wohnungslose Menschen“, empfiehlt Julia Körmendy zudem.

Wer mehr über Hitzeschutz und die Gefahren hoher Temperaturen für die Gesundheit erfahren möchte – auf der Internetseite des Gesundheitsamts der StädteRegion Aachen sind der Hitzeknigge und zahlreiche coole Tipps für heiße Tage zu finden: www.staedteregion-aachen.de/hitze.


Hitzewelle: Stadt Aachen bietet Unterstützung zur Abkühlung an

4.8.2022: Wer angesichts des aktuellen Wetters mehr als kühles Wasser aus den vier Aachener Trinkbrunnen benötigt, dem bietet die Stadt Aachen Orte, an denen sich der Hitze entkommen lässt. Bei Außentemperaturen über 30 Grad können Menschen ab sofort alle städtischen Museen und Einrichtungen der Route Charlemange im Rahmen der Öffnungszeiten kostenlos zum Abkühlen besuchen. Ganz vorn dabei empfehlen sich die Museen Centre Charlemagne, Suermondt-Ludwig-Museum und das Ludwig Forum. Alle drei verfügen über Klimaanlagen, wenn auch im Falle des Ludwig Forums nicht in allen Räumen.

Darüber hinaus sollen Bürger*innen und Besucher*innen die Möglichkeit bekommen, in den Verwaltungsgebäuden Wasser zu erhalten. Wer eine Trinkflasche mitbringt, bekommt diese kostenlos aufgefüllt. Das städtische Gebäudemanagement prüft derzeit, ob das an allen Pforten der Verwaltungsgebäude problemlos möglich ist. Damit möchte die Verwaltung Vorreiter sein und geht mit der Idee auch auf Gastronomen und Einzelhändler zu.

Angenehmere Temperaturen als in Straßen und Häuserfluchten findet jeder natürlich auch in den Aachener Parks. Die Stadt Aachen bittet allerdings sehr darum, die Interessen der Anwohner*innen zu beachten und ab 22 Uhr Ruhe zu wahren. Wer Abwechslung zu den Parks sucht und die Anwohner*innen schonen will, den laden neben dem Aachener Wald auch die Aachener Friedhöfe zum besinnlichen Verweilen ein. Sie machen rund 30% des innerstädtischen öffentlichen Grünflächenanteils aus und haben im Vergleich zu anderen Kommunen in NRW mit die höchste Baumanzahl.

Übrigens: Wussten Sie, dass es zwischen Bäumen und an Bächen drei Grad weniger sind als in baum- und wasserlosen Bereichen? Dass es in Aachen entlang der Bachläufe Kaltluftschneisen gibt, die kontinuierlich Frischluft in die Stadt schicken? Grünfinger werden sie auch genannt und systematisch in Bebauungsplänen und im Flächennutzungsplan beachtet und geschützt. Um zukünftig noch mehr Kühlung in die Innenstadt zu bringen, ist zudem auch ein Konzept zur Freilegung der Aachener Bäche in Arbeit.

Wer dennoch lieber in der Innenstadt bleibt, der kann den Aachener Einzelhandel unterstützen und die kühlen Ladenlokale zum Shopping nutzen. Auch in Kirchen ist es meist angenehm kühl, daher laden sie ebenfalls zum Verweilen ein.


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Foto: aachenerkinder.de


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