Aufenthalt in Jülich attraktiv gestalten – Gästeführungen starten in die Sommersaison 2019

 

Jülich. Will man Jülich erkunden, sind die Gästeführungen eine gute Gelegenheit, die Stadt zu entdecken – und das in ihrer Historie und Gegenwart. In den vergangenen Wochen ist die Zahl der Besucher, die diesen Weg der touristischen Erkundung wählten, deutlich angestiegen. Allein die Anzahl der bisher für den Monat Mai 2019 gebuchten 21 Führungen ist fast doppelt so hoch wie mit zwölf im Vorjahr.

 

Das lässt auf eine gute Saison 2019 hoffen. In der Saison 2018 wurden insgesamt 152 Führungen mit 1699 Besuchern vermittelt – auch das war bereits gegenüber dem Vorjahr eine Steigerung um acht Prozent. Der überwiegende Teil kam aus NRW, fast die Hälfte aller Gruppen aus dem Kreis Düren. Doch aus dem ganzen Bundesgebiet und dem benachbarten Ausland werden Gästeführungen gebucht und gern angenommen.

„Gästeführungen sind eine gute Möglichkeit, den Aufenthalt von Besucherinnen und Besuchern der Stadt Jülich attraktiv zu gestalten und auch manch Jülicher Bürger kann von den Gästeführern noch eine Menge Wissenswertes über seine Heimatstadt erfahren“, so Julia Huneke als Leiterin des Amtes für Stadtmarketing.

Der Stab der Gästeführer ist aufgrund stetiger Nachfrage konstant im Einsatz. Rund 20 Gästeführerinnen und Gästeführer sind derzeit aktiv. Dabei führen sie nicht nur die unterschiedlichsten Besuchergruppen – von Kindergartenkindern bis zur Seniorengruppe, von großen Ferienspielgruppen bis zu kleinen Familienausflügen – zu den und durch die Sehenswürdigkeiten der Stadt. Sie erarbeiten zudem auch weitere Vorschläge und Ideen für immer neue Führungen. Natürlich bilden sie sich auch weiter. Gästeführerschulungen werden in regelmäßigen Abständen durchgeführt, um sicherzustellen, dass die Gästeführer immer auf dem neuesten und einheitlichen qualitativen Stand sind.

Die Zusammenarbeit des Stadtmarketings und der Gästeführer mit den Kooperationspartnern in Museum und Brückenkopf-Park wird stetig ausgeweitet, intensiviert und fördert die Kreativität. „Die Gästeführerinnen und Gästeführer kennen ja durch die vielen Führungen die Fragen der Besucher, können die Informationen so immer den Fragen der Gäste anpassen. Tauchen Fragen nach einer bestimmten Führung immer wieder auf, entsteht daraus eine neue Idee und wir überlegen gemeinsam, wie wir diese umsetzen können“, so Gisa Stein, im Amt für Stadtmarketing zuständig für die Buchungen.

So sind zu den traditionellen Gästeführungen durch die Zitadelle mit Schloss und Museum, durch die Sonderausstellungen des Museums, zum Napoleonischen Brückenkopf, zu Kindergeburtstagen und Sonderführungen durch die Wälle und Kasematten sowie die Schirmerausstellung weitere Führungen in Vorbereitung. Eine barrierefreie Stadtführung vom Hexenturm über die Kleine Rurstraße zur Propsteikirche, Stadthotel, Schlossplatz bis zur Zitadelle und zum Museum ist eine Maßnahme, die zudem unterstreicht, dass das Thema der Inklusion bei der Stadt Jülich ernst genommen wird. Im Museum werden zudem bereits Führungen für Menschen mit Sehschwäche angeboten.

Im Zusammenhang mit der „Via Belgica“, einem touristischen Großprojekt, das als Projekt des Rheinischen Landschaftsverbandes die historischen Fernstraßen der Römer als Attraktion der heutigen Zeit erlebbar macht, wurden auch historische Stadtführungen rund um die römischen Fernstraße Via Belgica und zu dem Leben der Römer in Jülich erarbeitet.

Zusätzlich gibt es auch eine Stadtrallye für Kinder und Schulklassen, bei der spielerisch die Geschichte der Stadt und ihre heutigen Sehenswürdigkeiten vermittelt werden.

Alle wichtigen Informationen zu Gästeführungen und deren Vermittlung sind auf der städtischen Homepage unter www.juelich.de/gaestefuehrungen zu finden sowie zu erfragen unter 02461/63418 oder gstein@juelich.de.


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Foto: Stadt Jülich


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