GoDigitalAC!: Erster Digital-Kongress in Aachen

GoDigitalAC!: Digital-Kongress in Aachen am 23. Februar 2024

16.2.2024: Am kommenden Freitag, 23. Februar, lädt die Stadt Aachen unter dem Motto “GoDigitalAC! Aachen.Gemeinsam.Digital“ ins Eurogress ein. Alle Bürger*innen sind herzlich zum ersten Digital-Kongress von 12 bis 18 Uhr eingeladen. Der Eintritt ist frei. Wer dabei sein möchte, kann sich im Vorfeld unter http://godigitalac.de anmelden oder einfach vorbeikommen. Teilnehmen kann, wer Interesse an Digitalisierung hat.

Staatssekretär Daniel Sieveke des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung (MHKBD) des Landes Nordrhein-Westfalen wird ein Grußwort der Landesregierung sprechen, bevor Jacob Beautemps mit seiner Keynote „Innovation durch Information – Wie KI unsere Arbeitswelt verändert und wie das die Digitalisierung beeinflusst“ das Thema Digitalisierung beleuchtet. Im frühen Nachmittag können die Besucher*innen an verschiedenen Workshops teilnehmen. Die Workshop Themen erstrecken sich von „Bildung: Die digitale Welt des Fremdsprachenunterrichts“ über „Nachhaltigkeit: GoKlimaneutralAC!“, und „Smart City – was bringt das?“ bis hin zu „Innovation: Menschliche Kompetenz oder künstliche Intelligenz“

Der Kongress markiert den Abschluss der digitalen Modellregion und zeigt, wie sich die Stadt Aachen im Zuge dieser im Bereich der Digitalisierung weiterentwickelt hat. Die Bandbreite der Projekte und die Impulse nach außen werden sichtbar. Die Stadt präsentiert hier 51 verschiedene Projekte und Produkte der Digitalisierung. Zusätzlich möchte die Verwaltung die Gelegenheit nutzen, in einen Dialog mit der Bürger*innenschaft, dem Handwerk und der Wirtschaft zu treten. Dazu bietet die Veranstalterin vier interaktive Workshops zu den Themen Innovation, Nachhaltigkeit, Bildung und Smart City an. Die Ergebnisse des Dialoges fließen in die weitere Entwicklung der digitalen Strategie ein.

Aachen wurde vom Land Nordrhein-Westfalen im Jahr 2018 zur Leitkommune der digitalen Modellregion (DMR) ernannt. Im Zuge dessen wurden 14 durch das Land Nordrhein-Westfalen geförderte Projekte umgesetzt. Alle Projekte konnten zwischenzeitlich abgeschlossen und die Förderungen beendet werden.


Finale im Smart City Ideenwettbewerb: Vier innovative Projektideen ausgezeichnet

8.12.2023: In der aktuellen Sitzung des Ausschusses für Wissenschaft und Digitalisierung wurden jetzt unter anderem die Gewinner*innen des Smart City Ideenwettbewerbs vorgestellt.

Im Spätsommer dieses Jahres hatten verschiedene Fachbereiche der Stadt Aachen gemeinsam mit dem digitalHUB, der STAWAG und Innoloft die Aachener Stadtgesellschaft zu diesem Wettbewerb aufgerufen, um neue und digitale Lösungen für aktuelle Herausforderungen zu entwickeln. Gesucht wurden Impulse, um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Aachen zu stärken sowie den Weg zur Klimaneutralität zu unterstützen. Gleich vier Projektteams konnten die Fachjury dann Ende November mit ihren zukunftsweisenden Präsentationen überzeugen.

Den ersten Platz im Smart City Ideenwettbewerb belegte „Der Takt“ und seine Idee einer Bürgerbeteiligung durch Augmented-Reality-Bildschirme, die an öffentlichen Plätzen in der Stadt installiert sind. Auf Platz zwei stand das Team „Treed“, das durch eine mobile App nachhaltige Konsumentscheidungen von Bürger*innen fördern und belohnen möchte. Platz drei erreichten „4traffic SET“ mit der Idee der Entwicklung und Installation eines Sensors zur Vandalismusprävention in den Grünflächen der Stadt sowie gleichermaßen das Team „creoby“, das den Aufbau einer Energie-Sharing-Plattform-App für eine und sozial gerechte Teilhabe an der Energiewende durch den Zugang zu Erzeugungstechnologien wie Windkraft oder Solarenergie vorstellte. Für die Umsetzung ihrer Projektideen erhielten die Erst- und Zweitplatzierten
jeweils 10.000 Euro und die beiden Teams auf Platz drei 5.000 Euro.

„Der Wettbewerb hat gezeigt, was für ein großes Potential in der Wissenschaftsstadt Aachen steckt. Studentische Initiativen, Start Ups, Bürger*Innen oder Vereine konnten im Rahmen des Wettbewerbs unter Beweis stellen, dass sie konkrete Visionen für Aachens Zukunft haben“, so Dieter M. Begaß, Leiter des städtischen Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa, und Mitglied der Fachjury.

Klaus Meiners, Leiter des Fachbereichs Klima und Umwelt und ebenfalls Mitglied der Fachjury, war begeistert von dem Enthusiasmus, mit dem die Finalteilnehmer ihre Projektideen vorstellten. „Wir konnten Innovationen prämieren, die uns als Stadtgesellschaft ganz sicher einen Schritt nach vorne bringen werden“, sagte er.

Die vier ausgezeichneten Projektteams werden in den kommenden Monaten, begleitet vom digitalHUB und den beteiligten Fachbereichen, in die jeweilige Projektrealisierung gehen.


Projektideen für ein digitales und nachhaltiges Aachen gesucht

  • Der Thinktank Smart City ruft zu einem stadtweiten Ideenwettbewerb auf, um Projekte und Ideen zu fördern, die neue und digitale Lösungen für aktuelle Herausforderungen aufzeigen.
  • Mitmachen können engagierte Vertreterinnen der Zivilgesellschaft, kleine Initiativen und Vereine ebenso wie Hochschulen, Start-ups oder Unternehmen.
  • Noch bis zum 27. September können Teilnehmerinnen auf der smart.aachen-Plattform ihre Projektideen einstellen.

5.9.2023: Um Projekte und Ideen zu fördern, die neue und digitale Lösungen für aktuelle Herausforderungen aufzeigen, ruft der Thinktank Smart City zu einem stadtweiten Ideenwettbewerb auf. Gesucht werden Impulse, um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Aachen zu stärken und den Weg zur Klimaneutralität bis 2030 zu unterstützen. Verschiedene Fachbereiche der Stadt Aachen loben den Wettbewerb in Kooperation mit dem digitalHUB, der STAWAG und Innoloft aus.

„Mit dem Smart City Ideenwettbewerb wollen wir Bürgerinnen und Bürger dazu motivieren, digitale Lösungen für ein nachhaltiges und lebenswertes Aachen zu entwickeln. Wir hoffen auf kreative, innovative und bahnbrechende Ideen für ein smartes Aachen!“, so Dieter Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa der Stadt Aachen.

Wer kann mitmachen?

Engagierte Vertreter*innen der Zivilgesellschaft, kleine Initiativen und Vereine sind ebenso angesprochen wie Hochschulen, Start-ups oder Unternehmen. Dabei ist das inhaltliche Spektrum bewusst weit gefasst: Ob der Einsatz intelligenter Technologien zum Klima‐und Ressourcenschutz beiträgt, den Einzelhandel wieder aufblühen lässt, völlig neue Geschäftsmodelle ermöglicht, die digitale Teilhabe älterer Menschen fördert oder die Energieversorgung und Mobilität revolutioniert: alle Ideen sind willkommen. Wichtig ist, dass neue Technologien zum Einsatz kommen und diese einen Mehrwert für Mensch und/oder Umwelt schaffen.

Bis zum 27. September können Interessierte ihre Ideen einreichen

Der Countdown für den Smart City Wettbewerb läuft: bis zum 27. September können Teilnehmerinnen auf der smart.aachen-Plattform (https://smart.aachen.digital) ihre Projektideen einstellen, Mitstreiterinnen für ihre Ideen finden oder sich in der Rubrik „Gesuchte Lösungen” zunächst für mögliche Projektideen inspirieren lassen. Gesucht werden beispielsweise Antworten auf Fragen wie: Wie können der Einzelhandel und die Innenstadt durch digitale Tools attraktiver gemacht werden? Mit welchen smarten Technologien lässt sich der Verkehr nachhaltiger gestalten? Welche smarten Lösungen helfen uns, das Klima in der Stadt zu verbessern und sie gegen Wetterextreme zu wappnen?

Preisgelder zwischen 2.500 Euro und 10.000 Euro für die besten Ideen

Mit Abschluss der Einreichungsphase wird ein zweiwöchiges Public Voting aller eingereichten Ideen auf der smart.aachen-Plattform eröffnet. Von den Ideen mit den meisten Likes wählt der Thinktank Smart City fünf Ideen aus, die mit 2.500 Euro Förderung in die finale Wettbewerbsrunde geschickt werden.
„Wir möchten alle Aachenerinnen und Aachener ermutigen, sich zu beteiligen. Auch wer keine eigene Idee einbringen oder umsetzen möchte, ist gefragt und kann mitentscheiden, wer in die nächste Runde kommt. Lasst uns also alle die Chance nutzen und gemeinsam unser smartes Aachen der Zukunft gestalten!“, sagt Iris Wilhelmi, Geschäftsführerin des digitalHUB Aachen e.V..
Nach einer Ausarbeitungsphase schließt der Wettbewerb Ende des Jahres mit einer Live-Veranstaltung im digitalHUB ab: nachdem die fünf Finalistinnen ihre Projektpläne gepitcht haben, wählt eine Fachjury vor Ort die drei Gewinnerinnen aus. Diese erhalten jeweils 10.000 Euro für die Umsetzung ihrer Projektidee.

Als analoge Anlaufstelle für Fragen rund um den Wettbewerb werden bis zum 27. September immer mittwochs von 14 bis 17 Uhr Sprechstunden im OecherLab oder im digitalHUB Aachen angeboten.

Alle Informationen und die Teilnahmebedingungen findet man unter https://smart.aachen.digital. Beim Thinktank Smart City handelt es sich um einen Zusammenschluss aus Mitgliedern des digitalHUB Aachen.


digitalHUB und Stadt Aachen launchen smart.aachen-Plattform

  • Auf der Plattform werden Smart-City-Projekte eingetragen und präsentiert, um Aachens Status als eine der zehn digitalsten Städte Deutschlands für die Bürger*innen bewusster zu machen.
  • Digitalisierung und Innovation sollen dadurch außerdem noch stärker vernetzt werden.
  • Die bislang 65 registrierten Projekte decken bereits ein breites Themenspektrum ab.

23.9.2021: Der digitalHUB und die Stadt Aachen haben in Zusammenarbeit mit dem Startup Innoloft am 21. September die Plattform smart.aachen.digital gelauncht, auf der Smart-City-Projekte in Aachen eingetragen und präsentiert werden. Die Idee für die Plattform ist aus dem Smart City ThinkTank im digitalHUB Aachen hervorgegangen, in dem sich kommunale und private Unternehmen, wie die STAWAG, regioiT und NetAachen, die Stadt Aachen sowie Startups engagieren. Die Umsetzung der Plattform erfolgte als gemeinsames Projekt der Stadt Aachen, des digitalHUB und des etablierten B2B-Plattform-Startups Innoloft.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen erklärte:„Es freut mich sehr, mit Ihnen gemeinsam die neue smart.aachen-Plattform in der Zusammenarbeit der Stadt Aachen mit dem digitalHub Aachen e.V. und dem Start up Innoloft vorzustellen. Aachen trägt zu Recht den Titel einer smarten Stadt und die Plattform trägt zusammen mit dem OecherLab die vielen Innovationen in die Bürgerschaft und ermöglicht nun auch den digitalen Austausch. Die vielen darin registrierten Projekte decken zudem ein sehr breites Themenspektrum ab.“

Eine der digitalsten Städte Deutschlands

Aachen hat sich aufgrund der exzellenten digitalen Entwicklungen an den Hochschulen, des überdurchschnittlich hohen Anteils an IT-Firmen, der rund 200 Startups im digitalHUB und des Status als digitale Modellregion des Landes Nordrhein-Westfalen, nach dem Smart City-Index des bitkom 2020, zu einer der zehn digitalsten Städte Deutschlands entwickelt. Vor Ort bleibt das aber leider oftmals unbekannt. Dies zu ändern ist das Ziel von smart.aachen.digital, um Entwicklungen von zukunftsfähigen Ideen, die auf eine Smart City einzahlen, den entsprechenden digitalen Raum zu geben. Die Seite veranschaulicht das Innovationspotenzial, vermittelt Bilder und erzählt die Geschichten und Eindrücke der Innovationen, die unsere Zukunft gestalten werden, auf einer einfach aufrufbaren und für einfach zugänglichen Plattform.

Vernetzung digitaler Ökosysteme

„Mit der Plattform smart.aachen schaffen wir endlich eine Transparenz über die vielen hochinnovativen Projekte, die allesamt bereits heute auf die Smart City Aachen einzahlen und diese formen. Damit erreichen die zahlreichen smarten Maßnahmen der Aachener Innovationstreiber*innen eine überregionale Sichtbarkeit und erfahren neue Möglichkeiten der Vernetzung“, so Dieter Begaß, Leiter der Aachener Wirtschaftsförderung der Stadt Aachen. „Da die von Innoloft erstellte smart.aachen-Plattform sowohl mit unserer Mitgliederplattform als auch mit der digitalen Innovationsplattform der Stadt Aachen verknüpft ist, rücken die Stadt Aachen und der digitalHUB mit diesem tollen Kooperationsprojekt nun auch digital noch näher zusammen und das Aachener Digitalisierungs- und Innovations-Ökosystem wird noch dichter vernetzt“, ergänzte Iris Wilhelmi, Geschäftsführerin des digitalHUB Aachen e.V.

Das 2015 als Spin-off der RWTH Aachen gegründete Unternehmen Innoloft ist eines der Gründungsmitglieder des digitalHUB Aachen und bietet Whitelabel Software für B2B-Marktplätze und Netzwerkplattformen. Neben der Matching-Plattform des digitalHUB Aachen und der digitalen Innovationplattform (DIP) der Stadt Aachen hat es auch die Plattform startups.nrw konzipiert und umgesetzt, auf der das Startup-Ökosystem in NRW abgebildet und mit Unternehmen und Investoren vernetzt wird. „Die smart.aachen-Plattform ist für uns als in Aachen gegründetes Unternehmen ein Herzensprojekt. Hier in Aachen entstehen so viele herausragende Ideen und Projekte im Bereich Smart City und wir freuen uns, diese durch die neue Plattform nun noch bekannter zu machen“, erklärte Sven Pietsch, CEO des Startups Innoloft.

Auf der smart.aachen-Plattform sind bislang 65 Projekte registriert. Die Themen reichen vom digitalen Stadtarchiv über „Rescue Copter“, also Drohnen zur Aufklärung bei Rettungseinsätzen, bis hin zu den Bereichen Verkehrsflussoptimierung und nachhaltige Mobilität durch Einsatz von künstlicher Intelligenz und Augmented Reality. 

Über digitalHUB Aachen e.V.

Der Verein digitalHUB Aachen (www.aachen.digital) setzt sich für die Digitalisierung der Wirtschaft und der öffentlichen Hand der Region Aachen ein. Mitglieder sind Mittelstand, Industrie, Startups und Institutionen, welche die Ziele des Vereins unterstützen. Das Digitalisierungszentrum des digitalHUB Aachen bringt Startups und IT-Mittelstand (digitale „Enabler“) mit klassischem Mittelstand und Industrie als Anwender (digitale „User“) in der digitalCHURCH zusammen, um gemeinsam neue digitale Geschäftsmodelle zu entwickeln und zu realisieren. Unterstützt wird dies durch Region und Wissenschaft („Supporter“). So wird euregional eine „Aachen Area“ als digitales Innovationsland geschaffen. Das Digitalisierungszentrum des digitalHUB Aachen ist Teil der Initiative „Digitale Wirtschaft NRW (DWNRW)“ und eines von fünf geförderten Zentren für die digitale Wirtschaft in NRW.


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Grafik: Stadt Aachen


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