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Ludwig ForumGrafik: Stadt Aachen
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Anstehende Veranstaltungen

Ludwig Forum: Programm August 2019

Ludwig Forum Aachen im August 2019

 

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  • Führungen
  • Workshops
  • Service

 

Ausstellungen

 

Highlights der Sammlung

Bis auf weiteres

 

Begeistert von der neuen zeitgenössischen Kunst, die die selbstbewusste Aufbruchsstimmung und das unkonventionelle Lebensgefühl der Generation ihrer Zeit spiegelte, begann das Sammlerpaar Peter und Irene Ludwig Ende der 1960er-Jahre leidenschaftlich und im großen Stil junge Kunst aus Europa und Nordamerika zu sammeln.

 

Es war eine Zeit der Superlative: Mit Mondlandung, sexueller Befreiung und Selbstverwirklichung schien alles möglich; Künstler wie Andy Warhol und Roy Lichtenstein machten die Welt des Konsums, der Massenmedien und der profanen Statussymbole des „American Way of Life“ zum Gegenstand ihrer Kunst und erfanden damit die Pop Art. Zeitgleich fand auch der Fotorealismus seine Inspiration im Alltagsleben, in spiegelnden Schaufenstern, grellbunten Neonreklamen, Schnellrestaurants oder schrottreifen Autos – nach fotografischen Vorlagen akribisch gemalt von Ralph Goings, Don Eddy oder John Salt, die zu seinen bedeutendsten Vertretern zählen. Frappierend lebensechte Figuren aus Kunststoff schufen die Bildhauer Allen Jones und Duane Hanson, der 1969 mit seinen „Bowery Derelicts“ (Bowery Bums) die Schattenseiten der Konsumwelt anprangerte. Ein nüchtern lakonischer Blick spricht aus Andy Warhols New-York-Fotografien, während Jean-Michel Basquiat in „Blue Gyp Stock“ (1983) auf drastische Weise den allgegenwärtigen Rassismus in den USA beschreibt. Seine unverwechselbare Bildsprache machte ihn zum Vorbild von Graffitikünstler*innen wie Lady Pink und Lee Quiñones, die zu den bedeutendsten Vertreter*innen der Sprayerszene in New York gehören.

 

Mit der Pop Art setzte sich international ein Stil durch, der mit den Markenzeichen von Werbung, Politik und Wirtschaft und der Bildsprache der Comics ein universell verständliches Bildvokabular lieferte. Entsprechend formierten sich bereits ab den 1960er-Jahren eigene Auslegungen in Europa. Die Werke des Italieners Domenico Gnoli, des Franzosen Jacques Monory, des Isländers Erró oder des Deutschen Dietmar Ullrich beweisen dies eindrucksvoll.

 

Eine weitere Spielart der Pop Art, die Soz Art, entwickelte sich in den 1980er-Jahren in der Sowjetunion und den sozialistischen Bruderstaaten. Ihre Bildsprache, die die Erscheinungsformen sozialistischer Staatspropaganda aufgriff, nutzten Künstler*innen wie der Russe Sergej Mironenko, der Chinese Wang Guang Yi oder der Kubaner Tonel, um humorvolle und doch beißende Kritik an ihren Regimen zu äußern.

 

 

Even better than a real thing

Das Objekt in der frühen Videokunst

Bis auf weiteres

 

Befruchtet durch die geographische Nähe zu den Niederlanden und Belgien sowie zu Düsseldorf und Köln öffnete sich die 1970 in Aachen gegründete „Neue Galerie“, die Vorgänger-Institution des Ludwig Forum für Internationale Kunst, von Beginn an der noch recht jungen Videokunst. Unter der Leitung von Wolfgang Becker wurden bis weit in die 1980er Jahre Videoarbeiten für die städtische Sammlung erworben und ausgestellt. Das Videoarchiv des Ludwig Forum für Internationale Kunst umfasst ca. 200 Videoarbeiten der 1960er bis 80er Jahre; viele davon sind substanziell für die Geschichte des künstlerischen Bewegtbildes.

 

Schon mit dem Beginn der Videokunst wurden unterschiedliche Objekte gesucht oder gefunden, um sie vor und mittels der Kamera zu beschreiben, zu untersuchen oder mit ihnen zu interagieren. Mal geht es hierbei um das Verhältnis zwischen Objekt und Subjekt, mal um das Verhältnis zwischen Kunst- und Gebrauchsgegenständen. So sagte John Baldessari über „Folding Hat“, eine Videoarbeit, die er 1970-71 für die inzwischen legendäre Videogalerie des Kölner Kameramanns und Galeristen Gerry Schum produzierte: „Ich dachte an Flüchtigkeit, Veränderbarkeit, Mode und daran, dass die Unterscheidung zwischen einem Gebrauchsgegenstand und einem Kunstobjekt eine Frage der Intention ist.“ In jedem Fall reizten viele Künstler*innen die technischen Möglichkeiten, Objekte in ihrer Zeiträumlichkeit ermessen, festhalten, aber auch verändern und mit anderen Dingen und Gedanken verknüpfen zu können. So wurde von den Pionier*innen der Videokunst das videografische Readymade geboren. Die Präsentation zeigt Werke von John Baldessari, Klaus vom Bruch, Terry Fox und Jacques Louis Nyst.

 

 

 

 

10. Kinder-Förderpreis KUNST

Bis 01.09.2019

 

Mehr als 200 Kinder aus der Stadt und StädteRegion Aachen haben in den letzten Monaten Ideen gesammelt, mit unterschiedlichen Materialien experimentiert und Kunstwerke zusammengetragen. All das, was zum Thema „LUFO UFO – bewegte Objekte“ in den Grundschulkursen des Förderprogramms „Aachener Modell“ entstanden ist, wird in einer eigenen Ausstellung präsentiert.

 

In Kooperation und gefördert von der Bürgerstiftung für die Region Aachen – Kultur, Kunst und Wissenschaft.

 

 

Veranstaltung

 

Fr 23.08.2019 bis So 25.08.2019

13.00 bis 23.00 Uhr

Kimiko – Isle of Art Festival

Zum fünften Mal findet das Kimiko Isle of Art Festival mit ca. 40 Acts, Künstler*innen, Performances an 3 Tagen auf 3 Bühnen im Hof und Park des Ludwig Forum statt. An allen drei Tagen gibt es internationale und regionale, auserwählte und zugkräftige Acts, mit dabei: Antilopen Gang, Jaya The Cat, Cari Cari, Germein Sisters, Klaus Johann Grobe, Bennet, Grundrauschen, Street Life Society, Allesgönner & The Tasty Jams, Final Virus, In Vallis, Maschinerie, Some body Wrong Bluesband, Déjà Vue, Die letzte Nacht, Waiting for the Winter, Chris Brid, Kevko, Upper Cut, Youssef, Svenson u.v.m.

 

Eine Neuheit ist die TalentStage: Newcomer teilen die Bühnen des Festivals mit größeren Acts auf der Isle of Talent. Außerdem gibt es den Design-Markt, Kunst- und Merchandise-Stände, Afrika-Accessoires, Performance/Tanz, Kurzfilm, Streetfood, veganes Essen, Poetry Slam, Daumenkino, Kinderaktivitäten und last but not least einige Live-Aftershow-Parties.

 

Der Eintritt ins Museum ist für Festivalgäste frei.

Infos zum Vorverkauf, Festivalzeiten und zum kompletten Programm

www. kimiko-festival.de

                      

 

Führungen

 

Sonntags 15.00 Uhr

Themenführung zu den Highlights der Sammlung

Keine Anmeldung erforderlich. Kosten: 2,00 € zzgl. Museumseintritt.

 

Sonntags 15.00 bis 16.00 Uhr

Kinderbetreuung mit Kreativprogramm in der Werkstatt.

Keine Anmeldung erforderlich, Teilnahme kostenfrei.

 

 

Workshops

 

Nach nunmehr 30 Jahren intensiver Nutzung wird die Kunstwerkstatt im Ludwig Forum in den Sommermonaten Juli und August renoviert. Ab September steht sie wieder mit einem neuen Programm aus Künstlerkursen, Ferienkursen und Workshops zur Verfügung. Auf der Website des Museumsdienst Aachen finden Sie Termine, Veranstaltungsangebote und Ferienkurse aller Aachener Museen,

www. museumsdienst-aachen.de.

 

 

Service

 

Ludwig Forum für Internationale Kunst

Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen

Tel.: +49 241 1807-104
Fax: +49 241 1807-101

info@ludwigforum.de

www.ludwigforum.de

 

Das Ludwig Forum für Internationale Kunst Aachen ist eine spartenübergreifende, zeitgenössische Kunstinstitution. Sie basiert auf der Sammlung von Peter und Irene Ludwig mit Schlüsselwerken der Pop Art, des Fotorealismus und der europäischen Kunst seit den1960er-Jahren bis heute. Sie ist Ausgangspunkt für ein attraktives und facettenreiches Ausstellungs- und Veranstaltungsprogramm.

 

Öffnungszeiten

Di, Mi, Fr, Sa, So 10.00 – 17.00 Uhr, Do 10.00 – 20.00 Uhr,

an Feiertagen von 10.00 – 17.00 Uhr, montags geschlossen

 

Eintritt

 

Bis 05.09.2019 wegen Umbau reduzierter Eintritt 4,00 € / ermäßigt 2,00 €

 

Gäste bis einschl. 21 Jahren haben freien Eintritt.

Donnerstags ist ZENTIS-Tag: Donnerstags kostenloser Eintritt für alle!

 

Six for Six-Karte: 14,00 € / erm. 10,00 €

berechtigt zum einmaligen Besuch der sechs städtischen Häuser (Centre Charlemagne, Couven Museum, Internationales Zeitungsmuseum, Suermondt-Ludwig Museum, Ludwig Forum und Rathaus) innerhalb von sechs Monaten.

 

Öffentliche Führungen

Eintritt zuzüglich 2,00 € für die Führung.

sonntags 12.00-13.00 Uhr und 15.00-16.00 Uhr (mit Kinderbetreuung)

 

Individuelle Führungen (D/E/F/NL)

Zu Sonderausstellungen und Sammlungspräsentationen bieten wir Führungen für alle Altersklassen an (ab 4 J.). Auf Wunsch kann die Führung mit praktischer Arbeit in der Werkstatt kombiniert werden.

Ab 40,00 € / Kitas und Schulklassen ab 20,00 €

Anmeldung erforderlich

 

Auskunft und Anmeldung museumspädagogische Angebote

Tel.: +49 241 1807-115 und museumsdienst@mail.aachen.de

 

Barrierefreiheit

Über den Parkplatz und Haupteingang erreichen Sie barrierefrei alle Ausstellungsräume, die Bibliothek und die Werkstatt. Weiterhin verfügt das Ludwig Forum über zwei Fahrstühle und ein WC für Menschen mit Behinderung. Auf Anfrage werden zu allen Ausstellungen Themenführungen in Gebärdensprache angeboten. Darüber hinaus begleiten erfahrene Museumspädagog*innen Menschen mit Handicap bei einem individuellen Workshop.

 

Verkehrsanbindung

Bus: Haltestellen Blücherplatz, Ludwig Forum: Linien ab Aachen Hbf 11, 21, 31

Mit dem PKW:
– Aus Richtung Düsseldorf/Köln/Lüttich ab Aachener Kreuz A544 bis Europaplatz;

folgen Sie ab dem Europaplatz der Beschilderung „Ludwig Forum“
– Aus Richtung Maastricht/Antwerpen A4 bis Abfahrt Würselen, Krefelder Straße in Richtung Zentrum, danach der Beschilderung „Ludwig Forum“ folgen.

 

Das Ludwig Forum verfügt direkt hinter dem Museum in der Lombardenstraße 4 über einen Besucherparkplatz; weitere Parkmöglichkeiten befinden sich am Blücherplatz.

 


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Grafik: Stadt Aachen


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Details

Beginn:
01.08.2019
Ende:
31.08.2019
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Ludwig Forum


Jülicherstrasse 97-109, 52070 Aachen, Aachen, Deutschland
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