Zukunftsfähige Innenstadt: Aachen freut sich über millionenschwere Förderung

Zukunftsfähige Innenstadt: Aachen freut sich über millionenschwere Förderung vom Land NRW

  • Aus dem Landesprogramm „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau- und Digitalisierung erhält die Stadt gut 1,054 Millionen Euro.
  • Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen: „Dieser wichtige Förderbetrag ergänzt wunderbar die städtischen Großprojekte, in die wir aktuell investieren, den Büchel, die Innenstadtmobilität oder den Theaterplatz.“
  • Mittel für Innovation und Investition: Geld wird unter anderem genutzt, um kreative Geschäftsideen zu unterstützen und modernes Zentrenmanagement anzustoßen. Mit Stadtmöbeln und Grünelementen soll die Aufenthaltsqualität in der City weiter erhöht werden.

Zum Foto: Ein großes Team aus verschiedenen Fachbereichen der Stadt Aachen hat dazu beigetragen, den erfolgreichen Antrag zu stellen (v.l.n.r.): Daniel Schuster (Fachbereichsleitung Vertrags-, Vergabe- und Fördermittelmanagement), Clara Laub (Stadterneuerung und Stadtgestaltung), Gaby Hens (Stadterneuerung und Stadtgestaltung), Daniela Karow-Kluge (Citymanagement), Nadine Wedekind-Wenzlaff (stellvertretende Fachbereichsleitung Geoinformation und Bodenordnung), Silvia Beretta (Stadterneuerung und Stadtgestaltung), Klaus Wehmeier (Fördermittelmanagement), Isabel Strehle (Fachbereichsleitung Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur) und Dieter M. Begaß (Fachbereichsleitung Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa). © Stadt Aachen/Heike Lachmann

16.12.2023: Es ist eine Botschaft, die wenige Tage vor dem Weihnachtsfest im Rathaus für freudige Gesichter sorgt: Die Stadt Aachen erhält eine millionenschwere Förderung vom Land NRW. Mit dem Geld können gleich mehrere Projekte und auch neue Formate in der Innenstadt unterstützt und angestoßen werden. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen und Stadtbaurätin Frauke Burgdorff stellten das neue Paket gemeinsam in einer Pressekonferenz am Donnerstag (14. Dezember) vor. „Über das Paket in Landesfarben freuen wir uns sehr, insbesondere weil es so reich bepackt ist und genau unserem Wunschzettel entspricht“, freut sich die Oberbürgermeisterin. Keupen unterstrich, dass mit dieser guten Nachricht zum Ausklang eines herausfordernden Jahres das richtige Signal gesendet wird: „Die Stadt Aachen hält zusammen und setzt die gesamte Klaviatur für die Innenstadt ein. Das fachbereichsübergreifende Engagement wird mit einer Zuwendung von rund einer Million Euro belohnt.“

Investitionen, von denen alle profitieren

Auf die Kommastelle genau bedeutet das: Aachen erhält 1.054.326,00 Euro. Das Geld fließt im Rahmen des Förderangebots „Zukunftsfähige Innenstädte und Ortszentren“ vom NRW-Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau und Digitalisierung von Düsseldorf in den Westzipfel. „Mit dem Innenstadtmorgen-Prozess haben sich Politik, Verwaltung und zahlreiche Bürgerinnen bereits auf den Weg gemacht, die Transformation der City aktiv zu gestalten. Mit dem zusätzlichen erfreulichen Förderbaustein des Landes können wir weitere wichtige Hebel bewegen. Unser Ziel ist es, die aktuellen Herausforderungen anzunehmen und unsere Stadt fit für die Zukunft zu machen“, betonte Keupen. Das Stadtoberhaupt dankte den vielen unterschiedlichen städtischen Fachbereichen, die den erfolgreichen Förderantrag in kurzer Zeit ermöglicht haben. Nun erhalten die Expertinnen im Citymanagement, in der Wirtschaftsförderung und der Stadtentwicklung weitere Möglichkeiten, die Innenstadt zusammen mit der Bürgerschaft zu gestalten.

Bewegung in der Innenstadt

„Um die Innenstadt in Bewegung zu bringen, sind verschiedene Faktoren wichtig: Viel Motivation, Zusammenarbeit mit dem Handel, aber auch große Investitionen und bauliche Veränderungen sorgen am Ende dafür, dass unsere Innenstadt attraktiv ist.“, weiß Stadtbaurätin Frauke Burgdorff.

Die Fördermittel sollen verschiedenen Projekten in der Innenstadt zugutekommen. Für ein modernes Zentrenmanagement – Planungen, Analysen, Konzepte für die zukünftige Innenstadt – steht Geld im Rahmen der Förderung zur Verfügung.
Das Land unterstützt die Stadt außerdem bei der Anmietung und dem Umbau von leerstehenden Ladenlokalen. Das Geld soll auch in Beratungsangebote für Um- und Nachnutzungskonzepte für Eigentümer*innen und digitale Plattformen investiert werden, um Einzelhandelsimmobilien in Zukunft leichter vermitteln zu können. So schafft die Stadt Aachen Raum für neue, kreative Geschäftsideen.
Das Geld aus dem Fördertopf fließt auch in Verschönerungsmaßnahmen in der Innenstadt. Insbesondere in der Adalbertstraße, auf dem Willy-Brand-Platz und dem Synagogenplatz sollen mehr Grün, Sitzgelegenheiten und Spielpunkte Groß und Klein in der Innenstadt zum Verweilen einladen.
Zusätzlich erhält die Stadt vom Ministerium für Heimat, Kommunales, Bau- und Digitalisierung noch eine Förderung für den Zwischenerwerb von leerstehenden Immobilien in der Stadt. Diese ermöglicht es einen Teil der Kosten, die durch den Zwischenerwerb entstehen, zu refinanzieren. So kann die Verwaltung dem Leerstand entgegenwirken, die leerstehenden Immobilien in attraktive Investitionsobjekte umwandeln und somit wieder Bewegung in die Innenstadt bringen. „Das Förderpaket ist eine gute Ressource, mit der wir arbeiten können und die allen in der Stadt Aachen zugutekommt“, ist Frauke Burgdorff überzeugt. Für Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen fügen sich die Fördergelder gut in das Gesamtkonzept der momentanen Innenstadtmaßnahmen ein: „Dieser wichtige Förderbetrag ergänzt wunderbar die städtischen Großprojekte, in die wir aktuell investieren, den Büchel, die Innenstadtmobilität oder den Theaterplatz.“


Mehr auf der folgenden Seite

Ein großes Team aus verschiedenen Fachbereichen der Stadt Aachen hat dazu beigetragen, den erfolgreichen Antrag zu stellen (v.l.n.r.): Daniel Schuster (Fachbereichsleitung Vertrags-, Vergabe- und Fördermittelmanagement), Clara Laub (Stadterneuerung und Stadtgestaltung), Gaby Hens (Stadterneuerung und Stadtgestaltung), Daniela Karow-Kluge (Citymanagement), Nadine Wedekind-Wenzlaff (stellvertretende Fachbereichsleitung Geoinformation und Bodenordnung), Silvia Beretta (Stadterneuerung und Stadtgestaltung), Klaus Wehmeier (Fördermittelmanagement), Isabel Strehle (Fachbereichsleitung Stadtentwicklung, -planung und Mobilitätsinfrastruktur) und Dieter M. Begaß (Fachbereichsleitung Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa). © Stadt Aachen/Heike Lachmann


Lesen Sie mehr - Kategorie: Gesundheit und Soziales

Lesen Sie mehr auf dieser Webseite