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Jüdische Kulturtage© Jakob Reinhardt
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Anstehende Veranstaltungen

Jüdische Kulturtage Rhein-Ruhr

Jüdische Kulturtage Rhein-Ruhr: Originelles Comic-Konzert zum Auftakt

 

Unter dem Motto „zuhause“ finden vom 28. März bis zum 14. April die Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr statt, an denen sich insgesamt 15 Städte beteiligen. Zum 5. Mal dreht sich in dieser Zeit alles um die jüdischen Impulse in der zeitgenössischen Kultur der Rhein-Ruhr Region. Begegnungen, Ausstellungen, Lesungen und Konzerte zeigen: Hier und heute findet jüdisches Leben statt!

Auch die Stadt Aachen beteiligt sich in diesem Jahr wieder mit 10 Veranstaltungen am Gesamtprogramm. Zum Aachener Auftakt des Festivals lädt der international erfolgreiche israelische Pianist, Komponist und Dirigent Itay Dvori so am 30. März um 20 Uhr zu einem außergewöhnlichen und originellen Konzert in den Ballsaal des Alten Kurhauses in der Komphausbadstraße ein.

 

Im Mittelpunkt seines „Comic-Klavierabends“ stehen neben Dvoris Musik die Werke bekannter Größen der israelischen Comic-Szene, die in Dialog mit Werken deutscher Comic-Zeichner zum Thema Israel treten. Die Vertonungen, die zum Teil komponiert, zum Teil improvisiert sind, werden live mit einer Projektion der Bilder der Graphic Novels aufgeführt so dass Zeichnungen, Sprechblasen und Töne zu einem einzigartigen Erlebnis für das Publikum verschmelzen. Der Abend bietet einen Einblick in die Vielfalt der inzwischen äußerst lebendigen Comic-Szene in Israel, mit Vertonungen zu Werken von unter anderem Asaf Hanuka, Michel Kichka und Rutu Modan. Diese Bücher, manchmal humoristisch und manchmal ernst, sind alle erfolgreich in vielen Sprachen erschienen und porträtieren das heutige Leben in Israel. Ein weiterer Teil des Programms präsentiert Bücher deutscher Zeichnerinnen und Zeichner, die auf originelle Art und Weise ihre Eindrücke von Israel zu Papier gebracht haben.

 

Info gibt es unter der Telefonnummer 0241 432 4943 beim Veranstaltungsmanagement des städtischen Kulturbetriebs und / oder im Internet unter www.juedische-kulturtage.de

 

Vorverkauf: 10 € / 8 € (erm.) zzgl. VVK-Gebühr

Vorverkaufsstellen: allgemeine Vorverkaufsstellen sowie Buchhandlungen BängBäng und Schmetz am Dom

Abendkasse: 12 € / 10 € (erm.)


Irene Dische liest aus „Schwarz und Weiß“

 

Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr wird Irene Dische am Dienstag, 2. April, um 20 Uhr im Ludwig Forum, Jülicher Straße 97-109, aus ihrem jüngsten Roman „Schwarz und Weiß“ lesen. International bekannt geworden ist Irene Dische mit Ihren Bestsellern „Fromme Lügen“ und „Großmama packt aus“.

 

„Schwarz und Weiß“ beginnt als Liebesgeschichte. Im New York der frühen 70er Jahre werden Lili und Duke ein Paar: Sie, die Tochter einer weißen Intellektuellen-Familie, mit allen Möglichkeiten aufgewachsen, und er, der schwarze junge Mann aus dem Süden. Sie leben eine Liebe, die verheerende Zerstörung in Kauf nimmt und doch alles zu verzeihen scheint. Während Duke zu einem gefeierten Weinexperten avanciert, wird die verträumte Lili als Model entdeckt. Ihr gemeinsames Leben entwickelt sich schnell zu einem rasanten Auf und Ab, voller Möglichkeiten, Verführungen, Rückschläge. Ihre Liebe scheint jedoch unzerbrechlich.

 

Mit „Schwarz und Weiß“ durchschreitet Irene Dische die letzten drei Jahrzehnte des vergangenen Jahrhunderts, um nichts weniger als unsere Gegenwart auszuleuchten. Was als großartiger, scharfsinniger wie auch scharfzüngiger New York-Roman beginnt, entwickelt sich nach und nach zu einer brillanten Auseinandersetzung mit Projektionen und Heilsversprechen, mit individuellen Träumen und sozialen Realitäten. Ein Roman, der große Fragen stellt, ohne sich der Illusion auf Antworten hinzugeben.

 

Eine Veranstaltung des städtischen Kulturbetriebs in Kooperation mit der Buchhandlung Schmetz am Dom

 

Vorverkauf: 10 € / 8 € (erm.) zzgl. VVK-Gebühr

Vorverkaufsstellen: allgemeine Vorverkaufsstellen sowie Buchhandlung Schmetz am Dom

Abendkasse: 12 € / 10 € (erm.)


Expertenrunde zu Fredy Hirsch

 

Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage Rhein-Ruhr kommt am Mittwoch, 3. April, um 20 Uhr in der Klangbrücke des Alten Kurhauses eine hochkarätige Expertenrunde zusammen, die über die bewegende Biografie des Aachener Juden Fredy Hirsch berichten wird. Fredy Hirsch wurde 1944 im Alter von 28 Jahren in Auschwitz-Birkenau ermordet, konnte jedoch zuvor durch sein Engagement und seine Fürsorge vielen Kindern und Jugendlichen das Leben retten.

 

Neben Dirk Kämper, der mit seinem Buch „Fredy Hirsch und die Kinder des Holocaust – Die Geschichte eines vergessenen Helden aus Deutschland“ die erste umfassende Biografie zu Hirsch verfasste, werden Stefan Mausbach und Winfried Laasch aus der Redaktion Zeitgeschichte des ZDF mit ihrer Dokumentation „Ein deutscher Held: Fredy Hirsch und die Kinder des Holocaust“ zugegen sein. Gäste dieser Expertenrunde sind auch die beiden Autoren Eduard Hoffmann und Jürgen Nendza, die sich in dem Radio-Feature „Der stille Held von Auschwitz – Eine Lange Nacht über Fredy Hirsch“ für Deutschlandradio Kultur und Deutschlandfunk ebenfalls intensiv mit dem dramatischen Weg des Fredy Hirsch auseinander gesetzt haben. Die Moderation der Runde hat Alexander Lohe, persönlicher Referent des Oberbürgermeisters und ebenfalls ausgewiesener Fredy Hirsch-Experte, übernommen.

 

Eine Veranstaltung des städtischen Kulturbetriebs in Kooperation mit der Buchhandlung Backhaus.

 

Vorverkauf: 10 € / 8 € (erm.) zzgl. VVK-Gebühr

Vorverkaufsstellen: allgemeine Vorverkaufsstellen sowie Buchhandlung Backhaus

Abendkasse: 12 € / 10 € (erm.)


Lesung mit Marcia Zuckermann

Im Rahmen der Jüdischen Kulturtage liest Marcia Zuckermann am 4. April um 19.30 Uhr im Erdgeschoss der Stadtbibliothek, Couvenstraße 15, aus ihrem Roman „Mischpoke“. Die Autorin stellt hier ihren großartigen Familienroman in bester Tradition jüdischer Erzählkunst vor. Eine turbulente Familiensaga, spannend und handlungsreich, voller Tragik und Komik, mit verschmitztem »Kohanim’schen Flitz« und erfrischender Berliner Schnauze, vorbehaltloser Selbstironie und listigem Humor.

 

Samuel Kohanim, Oberhaupt einer der ältesten jüdischen Familien im westpreußischen Osche, hat sieben Töchter. Die »sieben biblischen Plagen«, wie die Kohanim-Töchter genannt werden, strapazieren die väterliche Geduld. Ein männlicher Stammhalter fehlt, denn der Kronprinz stirbt am 10. März 1895, kurz nach seiner Geburt. Nach den Erschütterungen des Ersten Weltkrieges sucht die Familie Kohanim Zuflucht in Berlin, wo aber in den 1930er Jahren für die Familie, deren Stammbaum die unterschiedlichsten Triebe ausbildet – jüdische wie nicht-jüdische, nationalistische wie kommunistische -, schweren Zeiten anbrechen.

 

Der Eintritt ist frei



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© Jakob Reinhardt


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Details

Datum:
30.03.2019
Zeit:
20:00
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