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dis/order: Kunst und Aktivismus in Russland seit 2000

17.11.2017 - 18.02.2018

Kostenlos

dis/order

Kunst und Aktivismus in Russland seit 2000

 

Eingerahmt vom hundertsten Jahrestag der Oktoberrevolution und den Präsidentschaftswahlen in Russland im März 2018 blickt das Ludwig Forum für Internationale Kunst auf Situationen und Formen des Politischen in der zeitgenössischen Kunst. Im Gegensatz zur Perestroika-Zeit und den 1990er Jahren ist in den letzten beiden Dekaden der staatliche Druck auf eine sozial und politisch engagierte Kunst in Russland kontinuierlich gewachsen. Als Reaktion auf das Repressionsregime entwickelten viele KünstlerInnen der Post-Perestroika-Generation unterschiedliche Strategien des künstlerischen Widerstandes, von subtilen Äußerungen bis hin zum offenen Protest. Ihre Handlungsfelder sind hierbei insbesondere der öffentliche Raum und das Internet.

Die Bandbreite der künstlerischen Positionen, mit der sich die Ausstellung auseinandersetzt, reicht von kritischen Gesellschaftsanalysen über öffentliche Aktionen, die in einer evidenten Nähe zum politischen Aktivismus oppositioneller Bewegungen stehen, bis hin zu gesellschaftspolitischen Utopien.

 

KuratorInnen der Ausstellung: Tatiana Volkova (Moskau) und Holger Otten (Aachen)

 

Gefördert von der Kunststiftung NRW

Es erscheint eine Publikation.

 

KünstlerInnen der Ausstellung: Blue Noses, Bombily, Chto Delat, FFC (The Factory of Found Clothes), Gluklya (Natalia Perschina-Jakimanskaja), Gogol’s Wives, Olga Jitlina, Alisa Joffe, Alexej Jorsch, Maria Kiseljewa, Viktoria Lomasko, Artjom Loskutow, Media Impact, Denis Mustafin/Wlad Tschischenkow/Georgi Dorochow, Nadenka Creative Association, Katrin Nenaschewa, Anatoli Osmolowski/Nongovernmental Control Commission, Partizaning, PG Group, Pussy Riot, Queer-Feminist Affinity Art Group „Unwanted Organisation“, #quietprotest, Radek Community, Timofei Radia, Polina Rodrigues, Sweta Schuwajewa, Shvemy Sewing Cooperative, The Trade Union of the Street Artists, Tsvetafor, Urbanfeminism, Verhotura and Friends, Woina/Moskau, ZIP Group.

 

dis/order

Kunst und Aktivismus in Russland seit 2000

17. November 2017 – 18. Februar 2018

Eröffnung: Donnerstag, 16. November 2017, um 19 Uhr

im Ludwig Forum für Internationale Kunst

Jülicher Str. 97-109, 52070 Aachen

Eintritt frei.

Details

Beginn:
17.11.2017
Ende:
18.02.2018
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorien:
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Veranstaltung-Tags:
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Veranstaltungsort

Ludwig Forum
Jülicherstrasse 97-109, 52070 Aachen
Aachen, Deutschland
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