Tihange
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  • Eine interaktive SĂ€ule am BĂŒrgerservice, spĂ€ter auch an anderen Orten.
  • BĂŒrgerinnen und BĂŒrger können Tihange symbolisch ausschalten.
  • Eine Wöchentliche Mitteilung ĂŒber die symbolischen Abschaltungen geht an die belgische Regierung.

 

Eine interaktive SĂ€ule, an der jeder BĂŒrger „Tihange AUS-schalten“ kann – zumindest symbolisch – ist heute Mittag (29. November 2016) in Aachen aufgestellt worden. Vor dem stĂ€dtischen BĂŒrgerservice im VerwaltungsgebĂ€ude Katschhof (Eingang Johannes-Paul-II.-Straße 1) hat das Objekt seinen Platz auf Zeit gefunden, um im kommenden Jahr an weiteren öffentlichen Orten in der Stadt Aachen aufgestellt zu werden.

 

OberbĂŒrgermeister Marcel Philipp legte zur Eröffnung beherzt den Hebel um: „Diese Skulptur hat eine klare Botschaft und symbolisiert unseren resoluten Kampf gegen den hochgefĂ€hrlichen Pannenreaktor Tihange 2, der abgeschaltet werden muss.“ Der Protest sei von Aachen aus gestartet und habe inzwischen eine solche ĂŒberregionale Kraft und Wirkung erzielt, dass er mit Blick auf ein tatsĂ€chliches Aus fĂŒr Tihange 2 optimistisch sei. „Aber wir dĂŒrfen jetzt nicht nachlassen, jede Aktion, jede Stimme zĂ€hlt.“

 

Ergebnisse auf www.tihange-alarm.eu

Die Initiatoren der Aktion, der KĂŒnstler Rolf JĂ€gersberg und der Designer Lars Harmens, formulierten das Ziel ihrer Aktion so: „In möglichst vielen StĂ€dten und Orten der Region wollen wir solche SĂ€ulen aufstellen, an denen die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger mit dem Umlegen eines großen Hebels das marode Kernkraftwerk in Belgien symbolisch ausschalten können. Jede Ausschaltbewegung wird gezĂ€hlt und ist auf der Objekt-SĂ€ule ablesbar.“ Und um den Protest auch entsprechend zu platzieren, werden die Ergebnisse ĂŒber die Website www.tihange-alarm.eu veröffentlicht, wöchentlich erhĂ€lt die belgische Regierung von den Initiatoren eine Mail mit den aktuellen Protestzahlen. UnterstĂŒtzt wird die Aktion von Sponsoren, in Aachen vom Software-Unternehmen KSL-Team, dessen GeschĂ€ftsfĂŒhrer Tom Dahmen und Daniel MĂŒllers vor Ort die Sorge und Betroffenheit als Triebfeder der UnterstĂŒtzung bezeichneten.

 

Appell an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger: „Ein klares Zeichen setzen“

In Simmerath errichteten Harmens und JĂ€gersberg vor Wochen die erste SĂ€ule, die Resonanz ist sehr gut. „In Aachen wollen wir nun tausende Ausschalt-Botschaften sammeln“, formulierte OberbĂŒrgermeister Philipp seinen Appell an die BĂŒrgerinnen und BĂŒrger, an der SĂ€ule vor dem BĂŒrgerservice ein klares Zeichen zu setzen.

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