Ratsbürgerentscheid Olympia

Ratsbürgerentscheid Olympia: Wenn Unterlagen fehlen, bitte melden!

31.3.2026: Soll sich die Stadt Aachen an der Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele beteiligen? Noch bis zum 19. April können Bürgerinnen und Bürger Ihre Stimme per Briefwahl abgeben, ob sie für oder gegen eine Teilnahme Aachens sind. Bis dahin läuft der Ratsbürgerentscheid.

Die Stadt Aachen hat allen wahlberechtigten Menschen bis zum 29. März die Wahlunterlagen zugesandt. Sollten Bürgerinnen und Bürger dennoch bislang keine Abstimmungsunterlagen erhalten haben, können diese sich zu den gewohnten Öffnungszeiten beim Wahlamt unter der Telefonnummer 0241/432-1600 oder jederzeit per Mail an wahlen@mail.aachen.de melden.

Weitere Infos:
Die Abstimmung erfolgt ausschließlich per Brief. Alle Abstimmungsberechtigten erhalten ihre Unterlagen bis zum 29. März. Ihre Stimme können sie bis zum 19. April abgeben. An diesem Tag wird das Ergebnis dann, wie in ganz Nordrhein-Westfalen, ausgezählt. Damit das Ergebnis gültig ist, muss ein Quorum von 10 Prozent erreicht werden, also jede Stimme zählt! 

Unter dem Slogan „Unsere Städte. Unsere Spiele.“ bewerben sich 17 Städte an Rhein und Ruhr um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Spiele 2036, 2040 oder 2044. Wegen der weltweit einzigartigen Infrastruktur vor Ort soll in Aachen Reit-Sport und gegebenenfalls Fußball stattfinden. International bekannt als Hochburg des Reitsports, zeigen der CHIO und die Reit-WM: Die Kaiserstadt ist eine Bühne des Weltsports.  

Weitere Infos: www.aachen.de/olympia und www.aachen.de/ratsbürgerentscheid


„KölnRheinRuhr“ und Aachen sind bereit: Bewerbung um Olympische und Paralympische Spiele

20.1.2026: Ein Schritt weiter Richtung Olympia: Am Montag, 19. Januar, ist die Bewerbungskampagne „KölnRheinRuhr” für die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in Nordrhein-Westfalen offiziell gestartet.

Aachen: Zentrum des Pferdesports
Insgesamt bewerben sich 17 Städte an Rhein und Ruhr gemeinsam um die Austragung der Olympischen und Paralympischen Sommerspiele im Jahr 2036, 2040 oder 2044. In Aachen soll neben dem Fußball insbesondere der Reitsport seinen Austragungsort finden.

Die Dressurreiterin und erfolgreichste deutsche Olympionikin Isabell Werth unterstützt die Bewerbung: „Die Stadt Aachen steht seit Jahrzehnten für internationalen Reitsport auf höchstem Niveau. Mit dem CHIO findet hier regelmäßig ein Turnier von Weltklasse statt; nur Olympische und Paralympische Spiele würden das noch übertreffen. Das größte Sportevent im eigenen Heimatbundesland erleben zu dürfen, wäre ist für mich von großer Bedeutung. Umso mehr überzeugt mich das vorliegende Konzept für KölnRheinRuhr, und ich freue mich darauf, dieses künftig auch regelmäßig öffentlich vertreten zu können.“

Die Menschen Nordrhein-Westfalens haben die Bewerbung in der Hand
Über die olympische Zukunft von Nordrhein-Westfalen dürfen jedoch zunächst die vier Millionen Menschen des Landes entscheiden: Als einzige Bewerberregion führt Nordrhein-Westfalen in allen am Konzept beteiligten Kommunen Ratsbürgerentscheide durch. Durch diese wird die Entscheidung vom Stadtrat an die Bevölkerung übertragen (§ 26 Gemeindeordnung NRW). Damit stützt sich die Region im Bewerbungsprozess auf eine größtmögliche, direkt-demokratische Basis. Kein anderer Bewerber bezieht mehr Menschen ein.

Dem Ratsbürgerentscheid in Aachen muss zunächst noch der Stadtrat zustimmen. Die Abstimmung erfolgt in der nächsten Stadtratsitzung, am 28. Januar. Die Ratsbürgerentscheide sollen in ganz Nordrhein-Westfalen am 19. April stattfinden.

„Unsere Städte. Unsere Spiele“: Der Start der Kampagne
Um die Menschen in Nordrhein-Westfalen bis zum Ratsentscheid bestmöglich zu informieren, hat am Montag, 19. Januar, unter dem Slogan „Unsere Städte. Unsere Spiele“ eine breitangelegte Kampagne begonnen. Mit dieser wollen die 17 beteiligten Kommunen gemeinsam mit der Landesregierung, dem Landessportbund NRW und dem Behinderten- und Rehabilitationssportverband NRW, mit Athlet*innen sowie den Sportfachverbänden für ein positives Votum bei der Abstimmung werben. Zu den prominenten Unterstützenden der Bewerbung KölnRheinRuhr gehören neben Isabell Werth: der deutsche Para-Athlet des Jahrzehnts Markus Rehm, die Olympiasiegerin im Degenfechten und Spitzensportfunktionärin Britta Heidemann, der Fußball-Weltmeister Christoph Kramer, der Vorstandsvorsitzende der Deutz AG und Ruder-Weltmeister Sebastian Schulte sowie der ehemalige Ministerpräsident und Bundesfinanzminister a.D. Peer Steinbrück. Sie alle werden sich aktiv in die Bewerbung Nordrhein-Westfalens einbringen und mit ihrer jeweiligen Erfahrung und Expertise wichtige Impulse geben.

Ministerpräsident Hendrik Wüst hat den Inhalt der Kampagne gemeinsam mit dem Oberbürgermeister der Stadt Köln Thorsten Burmester in der Kölner Lanxess Arena vorgestellt. Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Nordrhein-Westfalen will Spiele für alle. Nordrhein-Westfalen ist bereit. Mit KölnRheinRuhr bringen wir Olympische und Paralympische Spiele zu den Menschen. Nordrhein-Westfalen macht Deutschland und der Welt das Angebot für die kompaktesten, nachhaltigsten und spektakulärsten Spiele mit Zuschauerrekorden vor Rekordkulissen. Wir bieten den Athletinnen und Athleten die größte Bühne für den größten Moment ihrer Karriere.“

Olympia in Deutschland?
Die finale Entscheidung für eine deutsche Bewerbung um die Olympischen und Paralympischen Spiele fällt am Samstag, 26. September 2026, im Rahmen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung des DOSB. Sollte sich Berlin im Bewerbungsprozess durchsetzen, würde der Reitsport ebenfalls in Aachen stattfinden.

Weitere Infos
Isabell Werth ist die erfolgreichste Dressurreiterin der Welt und Deutschlands erfolgreichste Olympionikin. Mit dem Mannschaftssieg in Paris 2024 schraubte sie ihre Bilanz auf insgesamt acht olympische Goldmedaillen und sechs Silbermedaillen bei insgesamt sieben verschiedenen Olympischen Spielen. Sie ist eine Ausnahmepersönlichkeit des internationalen Spitzensports. Isabell Werth lebt und arbeitet in Rheinberg am Niederrhein, wo sie einen Turnier- und Ausbildungsstall betreibt.

Die Austragungsorte im Überblick:

  • Aachen – Fußball, Reitsport | Para Dressursport
  • Bochum – Fußball, Moderner Fünfkampf
  • Dortmund – Fußball, Handball
  • Duisburg – Kanu-Rennsport, Rudern, Sportklettern | Para Kanu, Para Rudern, Para Sportklettern
  • Düsseldorf – 3×3 Basketball, Badminton, Basketball, Beachvolleyball, Fechten, Handball, Judo, Ringen, Tischtennis, Triathlon, Volleyball | Blindenfußball, Goalball, Para Badminton, Para Boccia, Para Judo, Para Taekwondo, Para Tischtennis, Para Triathlon Rollstuhlbasketball, Rollstuhlfechten
  • Essen – Boxen, Fußball, Gewichtheben, Radsport (BMX Freestyle & Racing), Schießen | Para Powerlifting, Para Sportschießen, Sitzvolleyball
  • Gelsenkirchen – Schwimmsport | Para Schwimmen
  • Krefeld – Rollstuhlrugby, Taekwondo
  • Kiel/Warnemünde – Segeln
  • Köln – Leichtathletik 7er-Rugby, Bogenschießen, Fußball, Marathonschwimmen, Radsport (Bahnradrennen), Radsport (Straße), Tennis, Turnen | Para Bogenschießen Para Leichtathletik, Para Radsport (Bahn), Para Radsport (Straße), Rollstuhlbasketball, Rollstuhlrugby, Rollstuhltennis, Sitzvolleyball
  • Leverkusen – Fußball
  • Markkleeberg (Sachsen) – Kanu-Slalom
  • Mönchengladbach – Hockey
  • Monheim am Rhein – Skateboarding
  • Oberhausen – Volleyball
  • Pulheim – Golf
  • Recklinghausen / Herten– Radsport (Mountainbike)
  • Wuppertal – Fußball, Wasserball

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Bewerbung Olympia in NRW. Grafik: (C) Land NRW


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