Tank

Aktion „Sonne im Tank“ – DAS E-AUTO MIT SOLARSTROM VOM HAUSDACH LADEN

VERBRAUCHERZENTRALE UND ALTBAUPLUS ZEIGEN, WIE ES GEHT
Tank

von li.n.re.: Michael Stephan / altbau plus, Gerhard Weiß / Verbraucherzentrale, Bürgermeister Christoph von den Driesch und Marian Zempel von der Stadt Herzogenrath.
Foto: Pressestelle Stadt Herzogenrath

von li.n.re.: Michael Stephan / altbau plus, Gerhard Weiß / Verbraucherzentrale, Bürgermeister Christoph von den Driesch und Marian Zempel von der Stadt Herzogenrath.
Foto: Pressestelle Stadt Herzogenrath

Wer vom Benziner oder Diesel auf ein E-Auto umsteigt, sollte auch über eine eigene Solarstromanlage nachdenken. Das rät die Verbraucherzentrale NRW allen Eigenheimbesitzerinnen und -besitzern in Herzogenrath. „Mit Solarmodulen wird das Hausdach zur Stromtankstelle für saubere und günstige Energie“, erklärt Energieberater Gerhard Weiß. Was dabei zu beachten ist, zeigt er in der aktuellen Aktion „Sonne im Tank“. In Herzogenrath – Mitte ermöglichen, StädteRegion, altbau+ und die Verbraucherzentrale passend dazu vergünstigte Energieberatungen zu Solarstrom.
„Die durchschnittliche Solaranlage auf einem Einfamilienhaus liefert mehr Strom, als ein Privatwagen üblicherweise verbraucht“, sagt Weiß. Jedenfalls aufs Jahr gerechnet. Das heißt: „Rein rechnerisch macht eine eigene Solaranlage das klimaneutrale Fahren leicht. Die Herausforderung besteht darin, auf der Straße und im Haushalt möglichst viel eigenen Strom wirklich direkt selbst zu nutzen“ sagt Michael Stephan von altbauplus.
Denn die Ladezeiten eines E-Autos passen vor allem bei Berufspendlern oft nicht zu den Sonnenzeiten – steht der Wagen erst am Nachmittag wieder an der Ladestation, sind die meisten Sonnenstunden schon vorüber. Der direkte Eigenverbrauch ist aber lukrativer als die vergütete Einspeisung des Stroms ins Netz. Und nur er führt auch dazu, dass das Auto selbst physisch mit weniger fossiler Energie fährt und nicht nur rechnerisch sauber unterwegs ist.
„Um mehr Sonne in den Tank zu bekommen, sind in vielen Fällen Batteriespeicher zu empfehlen“, sagt Weiß. Außerdem sollten alle Bausteine rund um Solaranlage, Ladestation und E-Auto gut aufeinander abgestimmt und intelligent gesteuert werden. Dann sei durchaus ein Solarstromanteil von rund 70 Prozent im E-Auto erreichbar, erklären die Experten/-in. Erste Eindrücke von den Möglichkeiten vermittelt der Solarrechner unter www.verbraucherzentrale.nrw/sonne-im-tank.
Genaueres zu ihren persönlichen Solarstrom-Chancen erfahren alle Herzogenrather in der Energieberatung zu Solarstrom.
In Herzogenrath- Mitte wird die Beratung im Rahmen der Aktion zudem vergünstigt angeboten: Dank der Förderung durch die StädteRegion kostet ein 90-minütiger Vor-Ort-Termin für die ersten 50 Interessierten nur 30 Euro. Anmeldungen sind möglich bis 30.Juni 2018.
„Eine Beschäftigung mit den Themen E-Auto und Ladestation ist auch für diejenigen zu empfehlen, die dafür noch keine konkreten Pläne haben, sondern nur eine Solaranlage für den Haushalt anpeilen“, betont Bürgermeister Christoph von den Driesch von der Stadt Herzogenrath.  „Jede Entscheidung in diesem Gesamtsystem stellt wichtige Weichen und kann gegebenenfalls Chancen für später verbauen.“
Zu den o.g. Konditionen besteht ebenso die Möglichkeit zur „normalen“ Energieberatung zu Hause mit dem Schwerpunkt Energiesparen durch bauliche Maßnahmen.
Teilen Sie bei der Anmeldung bitte Ihren Beratungsschwerpunkt mit.
Nähere Informationen sowie die Möglichkeit zur Anmeldung für Beratungen gibt es unter:
Stadt Herzogenrath, Herr Marian Zempel, 02406/83-327,
marian.zempel@herzogenrath.de
und
altbau plus, Aachen – Münchener Platz, 52064 Aachen, Mo/Mi/Fr 10 – 13 Uhr sowie
Di/Do 14 – 17 Uhr, Tel. 0241/4138880, info@altbauplus.de, www.altbauplus.de.
oder bei der
Energieberatung der Verbraucherzentrale NRW, Luisenstr. 35, 52477 Alsdorf, 02404/9032730,
alsdorf.energie@verbraucherzentrale.nrw
www.verbraucherzentrale.nrw/sonne-im-tank.