Radschnellweg in der Euregio: Radschleusen

Radschnellweg RS4 – Letzte Phase des Reallabors in Kohlscheid

7.7.2022: Im Zuge der Errichtung des Radschnellwegs RS4 sollen innerhalb des Stadtteils Kohlscheid Fahrradstraßen eingerichtet werden. Gemäß dem mehrheitlichen Beschluss der Mitglieder des Ausschusses für Mobilität, Sicherheit und Ordnung vom 17.03.2022 (Drucksachen-Nr. V/2014/005-E14) soll eine zukünftige Verkehrsführung zunächst in einem sog. „Reallabor“ erprobt werden.Diese laufenden Verkehrsversuche in der Raiffeisen- und Mühlenstraße in Herzogenrath-Kohlscheid gehen nun in die letzte Phase über. Hierzu ist vom kommenden Freitag, den 08.07., bis Montag, den 01.08., die Vollsperrung beider Straßen vorgesehen. (Hintergrund: Im Vorfeld der Trassenfestlegung des Radschnellwegs RS4 ist seitens der Politik beschlossen worden, die Verkehrsführungen des restlichen Straßennetzes versuchsweise zu sperren, um Erhebungen bzgl. der geänderten Verkehrsströme durchführen zu können und darauf aufbauend eine verträgliche Verkehrsführung zu finden.)Im Detail wird die Raiffeisenstraße an der Kreuzung mit der Mühlen- und Rembrandtstraße vollgesperrt. Das Erreichen aller Anlieger der Raiffeisenstraße ist dann nur noch aus Richtung Feldstraße/Honigmannstraße (Roermonder Straße) möglich. Die benachbarte Mühlenstraße wird auf Höhe der Einmündung Raffaelstraße ebenfalls vollgesperrt. Der untere Abschnitt der Mühlenstraße (von der Forensberger Straße kommend) wird zur Sackgasse. An der genannten Einmündung Mühlenstraße/Raffaelstraße kann von der Mühlenstraße (aus Richtung Nordstraße/Markt kommend) nur noch rechts in die Raffaelstraße abgebogen werden (und umgekehrt).An den wichtigen Zufahrtsstraßen weisen Schilder auf die veränderte Verkehrssituation hin.Wir freuen uns, wenn Sie uns Ihre Erfahrungen und Eindrücke aus dem Verkehrsversuch mitteilen, um diese im Ergebnis dem Ausschuss zur endgültigen Entscheidung alsdann vorzulegen. Gerne können Sie sich hierzu direkt an die Straßenverkehrsbehörde wenden:

strassenverkehrsbehoerde@herzogenrath.de.

Wir bedanken uns bereits schon jetzt für Ihr Verständnis und Ihre Mithilfe.


Radschleuse und Radschutzstreifen auf der K 1 – Oststraße in Kohlscheid werden angelegt.

14.6.2022: Die StädteRegion Aachen wird auf der Oststraße (K 1) in Kohlscheid in den kommenden Wochen Schutzstreifen für Radfahrer anlegen. Diese beginnen an dem neuen Kreisel zur Markttangente und werden über den Kreisverkehr an der Hoheneichstraße bis zum Ortsausgang führen. Dort wird für die Radfahrer*innen eine sogenannte Radschleuse angelegt. Vor dort aus kommt man sicher auf den außerorts führenden, einseitig vorhandenen, Radweg. Bei der Fahrt aus dem Wurmtal kommend hilft die Schleuse ebenfalls, die Fahrbahn sicher zu queren, um auf den neuen Schutzstreifen in Richtung Markt zu gelangen.

Die Arbeiten an der Radschleuse beginnen am Montag (20. Juni 2022) und dauern voraussichtlich bis zum 30. Juni. Während der Arbeiten wird der Verkehr einspurig mit Hilfe einer Ampel an der Baustelle vorbeigeführt. Danach erfolgen auf dem gesamten Abschnitt – von der Markttangente bis zum Ortsausgang in Höhe Friedhof – Markierungsarbeiten einschließlich einer Rotbeschichtung der Schutzstreifen. Auch während der Markierungs- und Beschichtungsarbeiten kann es zu Einschränkungen des Verkehrs kommen.

Die StädteRegion bittet dringend darum, die rote Beschichtung nicht zu befahren, solange die Absperrungen an den Schutzstreifen aufgestellt sind. Diese Arbeiten werden, sofern das Wetter dies zulässt, Mitte Juli abgeschlossen sein. Die StädteRegion bittet um gegenseitige Rücksichtnahme und um Verständnis für etwaige Verkehrsbehinderungen.


Wo soll es künftig mit dem Radschnellweg langgehen?

8.6.2022: Gemeinsam mit den Anwohnerinnen und Anwohnern sollen die Erfahrungen und Eindrücke aus den Reallaboren in Kohlscheid-Klinkheide erörtert werden. Sie sind wichtige Bausteine für die weitere Planung der Verkehrsführung für den Radschnellweg.

Die Anwohnerinnen und Anwohner des Ortsteils Klinkheide in Kohlscheid wurde mit einer Anliegerinformation von der städtischen Straßenverkehrsbehörde gebeten, ihre Erfahrungen und Eindrücke aus dem Verkehrsversuch für die künftige Verkehrsführung des Radschnellwegs mitzuteilen. Die Ergebnisse werden dann ausgewertet und dem zuständigen Fachausschuss zur endgültigen Entscheidung vorgelegt.

Zum Hintergrund:

im Zuge der Errichtung des Radschnellwegs RS4 sollen innerhalb des Stadtteils Kohlscheid Fahrradstraßen eingerichtet werden. Gemäß dem mehrheitlichen Beschluss der Mitglieder des Ausschusses für Mobilität, Sicherheit und Ordnung vom 17.03.2022 (Drucksachen-Nr. V/2014/005-E14) soll eine zukünftige Verkehrsführung zunächst in einem sog. „Reallabor“ erprobt werden.

In Zusammenarbeit mit der StädteRegion Aachen und der Feuerwehr wurden hierzu zwei verschiedene Verkehrskonzepte entwickelt, welche in zwei Zeiträumen getrennt voneinander im Hinblick auf ihre Wirksamkeit und Verträglichkeit untersucht werden sollen.

Zunächst wird im Zeitraum zwischen dem 09.06.2022 und 03.07.2022 das Konzept „Teilsperrungen + Einbahnstraßen“ eingerichtet und untersucht. Dabei wird die Mühlenstraße auf dem Abschnitt zwischen der Feldstraße und der Raffaelstraße zur Einbahnstraße in südlicher Richtung. Zudem wird das Durchfahren der Raiffeisenstraße in westlicher Richtung auf Höhe der Hausnummer 12 mittels einer kurzen Einbahnstraße ebenfalls unterbunden.

Das zweite Konzept „Vollsperrung“ wird daran anschließend im Zeitraum vom 04.07.2022 bis 31.07.2022 eingerichtet und erprobt. Es sieht eine Vollsperrung der Mühlenstraße südlich der Einmündung mit der Raffaelstraße und eine Vollsperrung der Raiffeisenstraße östlich der Hausnummer 12 vor. Beide Straßen werden somit ab der Kreuzung Mühlenstraße/Raiffeisenstraße/ Rembrandtstraße zur Sackgasse.

Für weitere Informationen zu dem Thema steht die Straßenverkehrsbehörde mit Auskünften zur Verfügung unter strassenverkehrsbehoerde@herzogenrath.de


Start des ersten Reallabors in Kohlscheid zum geplanten Radschnellweg

Der Ausschuss für Mobilität, Sicherheit und Ordnung hat in der Sitzung vom 17.03.2022 beschlossen neue Wege für die weitere Planung der Fahrradstraßen des Radschnellweges RS4 in Kohlscheid zu beschreiten.

10.5.2022: Die verschiedenen Varianten unterschiedlicher Verkehrskonzepte sollen in insgesamt vier „Reallaboren“ getestet und erprobt werden. In der Praxis bedeutet das, dass für die Dauer von jeweils einem Monat Verkehrsversuche zu den unterschiedlichen Konzepten eingerichtet werden. In der Probephase werden sie dann intensiv begleitet, um sowohl ihre Auswirkungen auf den allgemeinen Verkehr als auch die Eignung des Straßenabschnittes als Fahrradstraße zu ermitteln.

Das erste Reallabor startet ab dem 13.05.2022 im Bereich der Kohlscheider Feuerwache. Eingebunden sind die Straßen „Alte Bahn“ und „Ebertstraße“. Die Straßen „Am Ehrenmal“ – „Ebertstraße“ – „Alte Bahn“ bilden aktuell eine Diagonalverbindung des Quartiers in Nord-Ost-Richtung. Um den bestehenden motorisierten Quartiers-Durchgangsverkehr auf dieser Achse zu reduzieren bzw. gänzlich einzudämmen, wurde eine Verkehrslösung mit Vollsperrung entwickelt. Für den Zeitraum von vier Wochen wird die Durchfahrt unterbunden. Die Quartiere können in dieser Testphase nur noch von der Weststraße und/oder von der Friedrichstraße aus erreicht werden. Ausschließlich Rettungs- und Feuerwehrverkehre sowie Rad- und Fußverkehre sind befugt den Bereich noch zu befahren/ zu begehen. Gesonderte Umleitungsstrecken werden nicht eingerichtet, da sich die Verkehre selbstständig neu ordnen sollen. Dabei können die Auswirkungen der Sperrung auf die umliegenden Straßen festgestellt werden.

Diese Maßnahme ist ein weiterer Baustein auf dem Weg zur Verkehrswende und damit zur Stärkung des Fuß- und Radverkehrs. Die Stadt Herzogenrath bittet alle Verkehrsteilnehmerinnen und -teilnehmer um ihr Verständnis und ihre Unterstützung bei der Durchführung der Erprobungsphasen.


Förderbescheid zum Radschnellweg Euregio

Die Stadt Aachen freut sich aktuell über eine Förderung aus dem Ministerium für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen. Aus den Händen von Hendrik Wüst MdL, Minister für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen, nahm Oberbürgermeister Marcel Philipp nämlich am heutigen Montag (3. August 2020) im Weißen Saales Aachener Rathauses einen Förderbescheid zum Radschnellweg Euregio (RS4) entgegen.

Der Förderbescheid baut auf einer entsprechenden Machbarkeitsstudie aus dem Jahr 2017 auf und ist zur Weiterführung der bisherigen Planung bestimmt. Aachen erhält diese Zuwendung in Höhe von 408.000 Euro nach der Förderrichtlinie „Nahmobilität“ des Landes NRW für die Planung des Radschnellwegs Euregio innerhalb der Stadtgrenzen.

Entlastung durch Radschnellweg Euregio

Mit dem Radschnellweg Euregio soll zukünftig als Entlastung des regionalen Verkehrs auf 13,7 km Länge eine schnelle und leistungsfähige Radwegeverbindung zwischen der Stadt Aachen als Oberzentrum und den Mittelzentren Herzogenrath auf deutscher und Kerkrade auf niederländischer Seite hergestellt werden. Mit einem Abzweig in Aachen-Richterich ist außerdem eine Anbindung bis ins Zentrum der niederländischen Gemeinde Heerlen vorgesehen.

Bei der Übergabe des Radschnellwegs erklärte Oberbürgermeister Marcel Philipp, dass eine Stärkung des Radverkehrs zu den zentralen Aufgaben der Mobilitätswende in Aachen gehöre. Basis dafür sei eine leistungsfähige Radverkehrsinfrastruktur für kurze, ebenso wie für lange Distanzen. Er sagte: „Ich freue mich sehr über die Unterstützung des Landes Nordrhein-Westfalen bei diesem Vorhaben. Damit können wir nach erfolgreicher Planung nahtlos mit der Umsetzung des Radschnellwegs Euregio beginnen. Heute ist ein guter Tag für alle Pendler und Pendlerinnen, die gerne vom Auto auf das Fahrrad umsteigen möchten. Denn mit dem Radschnellweg Euregio machen wir Aachen fit für eine urbane Mobilität der Zukunft.“

Fahrrad als Allround-Verkehrsmittel für den Alltag

Verkehrsminister Hendrik Wüst erinnerte daran, dass das Fahrrad ist längst zu einem Allround-Verkehrsmittel für den Alltag geworden sei. „Mit E-Bikes und Pedelecs können auch längere Pendel-Distanzen problemlos zurückgelegt werden. Darum ist es besonders erfreulich, dass wir mit diesem Projekt sogar die Grenzen zu unseren Nachbarn in den Niederlanden überwinden können“. Wüst betonte: „Radfahren bedeutet weniger Lärm, weniger Emissionen und mehr Lebensqualität. Mit dem Radschnellweg Euregio werden wir eine echte Mobilitätsalternative- und Entlastung für den Autoverkehr schaffen.“


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