Belebung von Einzelhandel, Gastronomie und Handwerk

Stadt unterstützt Aachener Unternehmen bei der Bewältigung der Energiekrise

8.11.2022: Steigende Energie- und Rohstoffpreise als Auswirkung des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine stellen Unternehmen vor besondere Herausforderungen. Gleichzeitig erschweren die anhaltende Inflation und die daraus resultierenden Preissteigerungen Unternehmen, Investitionen in eine nachhaltige Entwicklung und Ausrichtung ihrer Betriebe vornehmen zu können.

Entsprechend wichtig ist es, die Aachener Unternehmen in dieser Zeit in ihren Bemühungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit in der Wirtschaft zu unterstützen. Die Stadt fördert deshalb aktuell mit dem „Fonds nachhaltige und effiziente Wirtschaft“ Beratungsleistungen und konkrete Investitionen von Unternehmen im Stadtgebiet. Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen sagt: „Der Fonds ist mit Blick auf Herbst und Winter ein gutes Instrument, um schnell Unterstützung anzubieten und so der anhaltenden Energiekrise entgegenzuwirken“. Dieter Begaß, Leiter des städtischen FachbereichsWirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa, ergänzt: „Wir haben uns ganz bewusst entschieden, den Fonds thematisch breit zu fassen und damit möglichst vielen Unternehmen die Möglichkeit der zeitnahen und niederschwelligen Förderung zu ermöglichen“.

Anträge können durch alle Unternehmen und Unternehmensverbünde im Stadtgebiet Aachen gestellt werden. Es gibt keine Einschränkung bei der Unternehmensform, -größe oder Branche. So können sich unter anderem auch kleine und mittelständische Unternehmen (KMUs), Start-ups und Gastronom*innen bewerben.

Ziel des Fonds ist die Steigerung der Energieeffizienz, die Unterstützung von Unternehmen bei der Bewältigung der steigenden Energiekosten, der Ausbau der erneuerbaren Energien sowie eine nachhaltige und resiliente Unternehmens-entwicklung. Der Fonds gliedert sich in die Themenbausteine Energie- und Stoffeffizienz, nachhaltige Unternehmensgestaltung und Sonderanlagen für erneuerbare Energien. Förderfähig sind Beratungsleistungen und / oder Investitionen in diesen Themengebieten.

Interessierte Unternehmen können noch bis zum 30. Juni 2023 einen Antrag im Rahmen des Fonds stellen. Die Förderung erfolgt als einmaliger Zuschuss zu Aufwendungen für Beratungsleistungen und Investitionen im Bereich Nachhaltigkeit und Energieeffizienz.

Weitere Infos zu den Teilnahmebedingungen sowie den entsprechenden Bewerbungslink gibt es im Internet unter aachen.de/nachhaltige_wirtschaft 


Den lokalen Einzelhandel stärken! Wirtschaftsförderung lädt zur Workshop-Reihe ein.

13.10.2022: Der stationäre Einzelhandel steht unter hohem Druck. In vielen Städten ist seit längerem ein „Geschäftssterben“ auszumachen. Auch Faktoren wie die Corona-Pandemie oder die hohe Inflation wirken sich aus. Um den Einzelhandel vor Ort zu stärken, bieten die Wirtschaftsförderung der StädteRegion Aachen und die Wirtschaftsförderungen der Kommunen eine Seminar-Reihe an. Am 20. Oktober laden die Partner nach Würselen ein: Von 18:30 bis 20:30 Uhr können alle Interessierten den Impulsvortrag „Service-Angebote im stationären Handel als Wettbewerbsvorteil gegenüber dem Online-Handel“ im Rathaus der Stadt Würselen (Morlaixplatz, 52146 Würselen) besuchen. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldung bitte über das Seminarportal der StädteRegion Aachen unter https://seminarportal.staedteregion-aachen.de/.

Die stationären Händler stehen in ständigem Wettbewerb zu stationären Kollegen und hauptsächlich dem Onlinehandel. Doch ein deutlicher Wettbewerbsvorteil ergibt sich aus gutem Kundenservice. Hierbei geht es um die Frage, welche Services von den Kunden gewünscht werden. Die stationären Händler können im Gegensatz zum Onlinehandel individuell auf ihre Kunden eingehen, die ganz unterschiedliche Wünsche haben. Prof. Dr. Gert Hoepner zeigt in seinem Impulsvortrag, welche Möglichkeiten es gibt, auf unterschiedliche Kundenbedürfnisse zu reagieren.

Weitere Veranstaltungen der Workshop-Reihe „Unterstützung des stationären Einzelhandels“:

  • 2. November, 18:00-20:00 Uhr: „Social-Media: Wie lässt sich das auch für ein kleines Unternehmen organisieren?“ Online-Seminar mit Anke Stranghöner und Jan Stranghöner
  • 8. Februar 2023, 18:30-20:30 Uhr: „Online-Shop oder Marktplatz für selbstständige Händler*innen?“, Online-Seminar mit Prof. Dr. Gert Hoepner
  • 8. März 2023, 18:30-19:30 Uhr: „Online-Sichtbarkeit: Keywords, Google My Business“, Online-Seminar mit Sebastian Peter

Sofortprogramm zur Stärkung der Eschweiler Innenstadt: Erster Mieter zieht in Räumlichkeiten in der Fußgängerzone

7.7.2022: Der Einzelhandel und die Gastronomie stehen heute immer noch als Frequenzbringer und tragende Säulen für Eschweilers Innenstadt. Die Flutkatastrophe, ein verändertes Einkaufsverhalten und ein wachsender Online-Handel haben aber auch in Eschweiler Auswirkungen auf die Handelsstruktur und schließlich auf die Innenstadtfunktion des Handels.

Mit Hilfe des „Sofortprogramms zur Stärkung unserer Innenstädte und Zentren in NRW“ geht die Stadt Eschweiler nun einen weiteren Schritt zur Stärkung des Einzelhandels in der Innenstadt.

Mit der Vermittlung des Mietobjekts in der Neustraße 19 konnte jetzt mit Unterstützung der Stadt Eschweiler erfolgreich der erste Mietvertrag gezeichnet werden. Die Firma MELIFESTYLE ist bereits mit Büro und Produktion in die Geschäftsräume eingezogen und wird nach den Sommerferien auch das Ladenlokal für die Kundschaft öffnen.

Für die Firma MELIFESTYLE ist der Schritt von Langerwehe nach Eschweiler die Chance, ihr bisheriges Angebot zu erweitern. Produktion, Onlinevertrieb und Direktverkauf laufen jetzt über eine Adresse: Neustraße 19 in Eschweiler!

Für den Vermieter Norbert Heinen ist die Vermietung mit Unterstützung der Stadt und des Förderprojekts die Gelegenheit, dem neuen Mieter in Eschweiler einen Start zu ermöglichen und gleichzeitig langfristig einen Leerstand zu vermeiden – auch über den Förderzeitraum hinaus.

„Das Ladenlokal gefiel uns von Anfang an. Die Neustraße, auch wenn vieles noch im Aufbau ist, ist vom Umfeld genau das was wir uns vorgestellt haben“, so Maik Freimuth von MELIFESTYLE.

Der „Verfügungsfonds Anmietung“ aus dem Sofortprogramm versetzt – über einen befristeten Zeitraum bis zum 31.12.2023 – die Stadt in die Lage, mietreduzierte Ladenflächen anzumieten und an neue Handelsformate und neue Nutzungen weiter zu vermieten. Im Idealfall entsteht durch den Verfügungsfonds eine langfristige Nutzungsperspektive für die Ladenflächen.

Das Programm fördert Anmietungsvorhaben im zentralen Versorgungsbereich, die zur Belebung und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt beitragen möchten und schließt so innerstädtische Umzüge aus.

„Die Stadt Eschweiler fungiert im Rahmen des Projekts, sofern eine oder ein Mietinteressentin oder -interessent vorhanden ist, als Zwischenmieterin. Dabei erhält die Stadt einen Mietrabatt durch den Eigentümer von 30 % auf den ursprünglichen Mietzins. Wir können dann dem künftigen Mieter einen Mietrabatt von 80 % der Altmiete anbieten“, freut sich Bürgermeisterin Nadine Leonhardt über das vielversprechende Projekt.

Die sich ergebende Differenz für die Stadt wird dann durch den Fördertopf gedeckt. Durch die Teilnahme am Förderprogramm erhalten die Endmieterinnen somit Unterstützung durch die Reduzierung bzw. Subventionierung der eigenen Mietkosten, während die Eigentümerinnen die Chance erhalten, Ihre Immobilie wieder neu zu vermieten.

An der Förderung interessierte Hausbesitzerinnen und Unternehmerinnen können sich bei Interesse an das Amt für Wirtschaftsförderung und Stadtmarketing, Herrn Ralf Walraff (Tel. 71-365) oder Frau Jessica Classen (Tel. 71-262), wenden.


Fonds zur Belebung des lokalen Einzelhandels, der Gastronomie und des Handwerks geht in die zweite Runde

6.7.2022: Der Aachener Einzelhandel und die Gastronomie müssen weiterhin mit rückläufigen Frequenzen und veränderten Konsumgewohnheiten umgehen. Der im vergangenen Jahr, dank politisch bereitgestellter Mittel, eingerichtete Fonds zur Unterstützung des Einzelhandels, der Gastronomie und des Handwerks hat entsprechend bereits zahlreiche Projekte ermöglicht: Von der Weihnachtsbeleuchtung über gemeinsame Marketingaktionen und Straßenfeste bis hin zu Social-Media-Kampagnen und Netzwerkgründungen wurden in den vergangenen Monaten Aktionen umgesetzt sowie lokale Kooperationen geschaffen und gestärkt.

Darauf soll nun aufgebaut und weitere Projekte zur Belebung und Attraktivitätssteigerung der einzelnen Standorte angestoßen werden. Mithilfe des Fonds 2.0 sollen verstärkt Anreize zur Belebung und Attraktivitätssteigerung der Innenstadt und den Stadtteilen geschaffen werden. Gedacht ist zum Beispiel an die Organisation von Veranstaltungen, an eine gemeinsame Außendarstellung, an weitere Marketingaktionen oder auch gestalterische Maßnahmen. Hinzu kommen Lösungsansätze, die die „letzte Meile“ vereinfachen, also den Weg von Produkten hin zu Konsumierenden, um so einen weiteren Vorteil gegenüber größere Online-Unternehmen zu schaffen.

„Nach einer erfolgreichen ersten Phase, die tolle Projekte mit Strahlkraft für Aachen hervorgebracht hat, freue ich mich nun, dass wir mit dem Fonds 2.0 die Möglichkeit haben, unsere lokalen Unternehmen weiter zu unterstützen und die Umsetzung von Ideen zu ermöglichen. Dies gilt insbesondere mit Hinblick auf die ungewisse Corona-Situation, auf die wir vielleicht im Herbst zusteuern“, so Dieter Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa.

Ab sofort haben alle Aachener Interessen-, Werbe- und Straßengemeinschaften sowie Verbände die Möglichkeit, ihre Anträge zunächst bis zum 21. August 2022 in Form eines digitalen Formulars über das Serviceportal der Stadt Aachen einzureichen. Auch lokale Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Handwerk können im Zusammenschluss mit mindestens vier anderen Unternehmen aus diesen Branchen einen Antrag stellen. Für die Umsetzung der jeweiligen Vorhaben sind sechs Monate, beginnend ab Anfang September, vorgesehen. Die zuvor genannten Unternehmenszusammenschlüsse können dabei einen einmaligen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro erhalten, der für Beratungs-Dienstleistungen und Sachausgaben eingesetzt werden kann.

Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.aachen.de/wirtschaft .


Fonds zur Belebung des lokalen Einzelhandels, der Gastronomie und des Handwerks – Vielseitige Projekte in der Umsetzung

30.3.2022: Zur Belebung und Abfederung pandemiebedingter Auswirkungen auf die Aachener Innenstadt und die Stadtbezirke wurde im letzten Jahr der Unterstützungsfonds von der Wirtschaftsförderung auf den Weg gebracht, nur möglich dank durch die Politik bereitgestellter Mittel. Das Ziel des Fonds sind die Zukunftsfähigkeit des Aachener Einzelhandels und der lokalen Gastronomie zu unterstützen, eine Umsetzung notwendiger Maßnahmen nach den Corona-bedingten Einschränkungen zu ermöglichen, Kooperationen zu fördern, Digitalisierungsprozesse anzukurbeln und gemeinsam voneinander zu lernen. „Wir freuen uns darüber, dass im Rahmen von 46 Anträgen spannende und sehr vielseitige Konzepte eingereicht wurden. 30 Anträge konnten bewilligt werden und befinden sich nun in der Umsetzung. Von der Weihnachtsbeleuchtung über dekorative Elemente im Außenbereich bis hin zu Straßenfesten und Digitalisierungsmaßnahmen ist alles dabei. Die Projekte werden einen wichtigen Beitrag zur Attraktivitätssteigerung leisten, sind aber natürlich auch nur ein Teilbaustein im Prozess der Innenstadtentwicklung“, berichtet Dieter M. Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa.

Beispiele für Projekte, die eingereicht und derzeit umgesetzt werden

„Essbare Innenstadt“

Das Projektteam rund um Martin Görg, Görg & Görg, hat es sich zum Ziel gemacht die Natur und die Versorgung mit Lebensmitteln in der städtischen Umgebung erfahrbar zu machen. Hierbei kommen unter anderem bepflanzte Bollerwagen und transportable Hochbeete schwerpunktmäßig in der Annastraße zum Einsatz. Auch Workshops für interessierte Gruppen sollen angeboten und weitere Veranstaltungen in das Konzept integriert werden. Durch das Projekt soll nicht nur die Attraktivität des Viertels gefördert, sondern auch der Zusammenhalt gestärkt werden. „Unser Projekt ‚Essbare Innenstadt Aachen‘ wächst und gedeiht. Mit Feuereifer haben wir die Hochbeete und Pflanzkisten hergestellt, Berge von Erde wurden geliefert und seit Wochen ziehen wir in zahlreichen Wohnzimmern und Wintergärten die Sämlinge groß. Wir konnten die Website gestalten und befüllen und jetzt geht es in Riesenschritten an das Auspflanzen der Sämlinge. Pünktlich am 9. April starten wir in der Annahalle unser Herzensprojekt, danke an die Stadt für die Förderung“, so Martin Görg.

Veranstaltung eines gemeinsamen Frühlingsevents

Nachdem in den vergangenen Monaten Veranstaltungen nur bedingt oder gar nicht stattfinden konnten, haben sich acht lokale und inhabergeführte Unternehmen zusammengeschlossen und das Frühlingsevent „Handmade am Hansemann“ geplant, das am 25. und 26. März in den Ladenlokalen von Björn Becker Modedesign und Volker Lang Accessoires (Heinrichsallee 64 und 66) stattfand. „Gemeinsam nach den Corona-bedingten Einschränkungen nach vorne blicken – das ist uns durch die Förderung unseres ‚Frühlingsevents am Hansemann‘ möglich. Es ist ein gelungenes und erfolgreiches Projekt, im Rahmen dessen wir nicht nur unsere Produkte und Dienstleistungen präsentieren können, sondern auch als lokale Unternehmerinnen und Unternehmer stärker zusammengerückt sind“, erzählt Klaudia Magyar, Goldschmiede Klaudia Magyar.

Digitale Werbemaßnahmen

Um den stationären Einzelhandel zukunftsfähig aufzustellen, haben sich die Kooperationspartner Design & Living und Tesoro ein gemeinsames Marketingkonzept überlegt, das durch digitale Technologien im Geschäft unterstützt wird. Diese sollen beispielsweise die Ladentheke digital verlängern und die Produkte der Geschäfte im Zusammenspiel zeigen. Ein Projekt, in dem Cross-Marketing in Zeiten der Digitalisierung gelebt werden soll. Leander Funken, Design & Living, erklärt dazu: „Um als lokaler Einzelhändler mit großen Onlinegeschäften konkurrieren zu können, müssen wir als Unternehmen stets up-to-date bleiben. Smart Shopping, Cross-Marketing und unsere neue digitale Ausstattung hilft uns dabei, mit unseren Kunden zeitgemäß kommunizieren zu können und auch online präsenter zu sein.“

Gründung einer neuen Interessengemeinschaft zur Stärkung des Viertels

Mit der Gründung der IG Hotmannspief, einem Projekt verschiedener Akteure an der Hotmannspief, soll der Zusammenhalt und damit die Attraktivität des Standortes verbessert und folglich eine höhere Besucherfrequenz erzielt werden. „Die Geschäfte an der Hotmannspief hatten den Wunsch, positiver wahrgenommen zu werden und wieder mehr in den Fokus der Besucherinnen und Besucher von Aachen zu rücken. Dabei hat uns der Beitrag aus dem Wirtschaftsförderungs-Fonds absolut geholfen. Die Weihnachtsbeleuchtung, die darüber finanziert wurde, hat nicht nur uns, sondern auch unseren Kunden extrem gut gefallen. Das Hotmannspief-Viertel hat sich auch ein Logo gewünscht, das jetzt in seiner Entwicklung fast abgeschlossen ist und die Begleitung durch Till Schüler, als Unternehmensberater, wird von allen Beteiligten als sehr konstruktiv und positiv wahrgenommen. Diese Maßnahmen wären ohne das Geld aus dem Fonds nicht so einfach zu realisieren gewesen und deswegen freuen wir uns sehr über die Unterstützung“, freut sich Yvonne Lauscher, Lauscher oHG.

Über den Unterstützungsfonds

Aachener Interessen-, Werbe- und Straßengemeinschaften sowie Verbände hatten bis Ende November letzten Jahres die Möglichkeit, ihre Anträge in Form eines digitalen Formulars über das Serviceportal der Stadt Aachen einzureichen. Auch lokale Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Handwerk konnten im Zusammenschluss mit mindestens einem anderen Unternehmen aus diesen Branchen, einen Antrag stellen. Die zuvor genannten Unternehmenszusammenschlüsse konnten einen einmaligen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro erhalten, die für (Beratungs-)Dienstleistungen und Sachausgaben eingesetzt werden können. Mit Hilfe des Fonds wurden somit Anreize für Gestaltungs-, Marketing- und Hygienemaßnahmen, Veranstaltungen sowie für Schulungen und Maßnahmen in puncto Digitalisierung geschaffen. Für die Umsetzung der jeweiligen Vorhaben sind sechs Monate, in der Regel bis Ende Mai 2022, vorgesehen.


Fonds zur Belebung des lokalen Einzelhandels, der Gastronomie und des Handwerks startet

  • Der Fonds zur Belebung der Innenstadt hilft bei der Abfederung pandemiebedingter Auswirkungen auf die Aachener Innenstadt sowie die Stadtteile und unterstützt bei deren nachhaltiger Belebung und Attraktivitätssteigerung.
  • Lokale Verbände, Werbe-, Straßen- und Interessengemeinschaften sowie sonstige Zusammenschlüsse von mindestens zwei Unternehmen aus Einzelhandel, Gastronomie und Handwerk können einmalig bis zu 10.000 Euro Unterstützung erhalten, die Antragsphase ist gestartet und läuft zunächst bis zum 30. November 2021.
  • In der Vorbereitung befindet sich zudem eine Unterstützung von Einzelhandel und Gastronomie durch städtisch subventionierte Gutscheine. Insgesamt stehen für die beiden Maßnahmen 400.000 Euro zur Verfügung.

16.10.2021: Die Zukunftsfähigkeit des Aachener Einzelhandels und der lokalen Gastronomie unterstützen, eine Umsetzung notwendiger Maßnahmen nach den Corona-bedingten Einschränkungen ermöglichen, Kooperationen fördern, Digitalisierungsprozesse ankurbeln und gemeinsam voneinander lernen: All das sind Ziele des Fonds zur Belebung der Aachener Innenstadt und den Stadtteilen. Mit Hilfe des Fonds sollen Anreize für Gestaltungs-, Marketing- und Hygienemaßnahmen, Veranstaltungen sowie für Schulungen und Maßnahmen in puncto Digitalisierung geschaffen werden.

Oberbürgermeisterin Sibylle Keupen ist positiv gestimmt: „Der Einzelhandel und die Gastronomie haben einen entscheidenden Einfluss auf die Attraktivität der Aachener Innenstadt. Allerdings haben auch genau diese Branchen im letzten Jahr viel durchgemacht. Der Fonds bietet zahlreiche Umsetzungschancen, um möglicherweise aufgeschobene Ideen umzusetzen und damit die Innenstadt und die Stadtteile neu zu beleben.“

„Ich freue mich, dass wir mit dem Fonds die Möglichkeit haben, unsere lokalen Unternehmen, auch mit Hinblick auf das bevorstehende Weihnachtsgeschäft, zu stärken“, ergänzt Dieter M. Begaß, Leiter des Fachbereichs Wirtschaft, Wissenschaft, Digitalisierung und Europa.

Antragsstellung ab sofort möglich

Ab sofort haben Aachener Interessen-, Werbe- und Straßengemeinschaften sowie Vereine und Verbände die Möglichkeit, ihre Anträge bis zum zunächst 30. November 2021 in Form eines digitalen Formulars einzureichen. Auch lokale Unternehmen aus dem Einzelhandel, der Gastronomie und dem Handwerk können im Zusammenschluss mit mindestens einem anderen Unternehmen aus diesen Branchen, einen Antrag stellen. Für die Umsetzung der jeweiligen Vorhaben sind sechs Monate, beginnend ab Anfang Dezember, vorgesehen.

Die zuvor genannten Unternehmenszusammenschlüsse können einen einmaligen Zuschuss von bis zu 10.000 Euro erhalten, die für (Beratungs-)Dienstleistungen und Sachausgaben eingesetzt werden können.

Weitere Informationen (PDF) und das Antragsformular.

In der Vorbereitung befindet sich zudem ein Gutscheinsystem, das ebenfalls den lokalen Einzelhandel und die Gastronomie unterstützen soll.


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