Abfalltipps zur Weihnachtszeit

Abfall rund um die Weihnachtsfeiertage: Tipps des Stadtbetriebs

  • Erfahrungsgemäß fallen rund um die Weihnachtsfeiertage größere Mengen Abfall an.
  • Belastung für alle Beteiligten und die Umwelt reduzieren.
  • Besucherstarke Tage am Recyclinghof meiden.

Weihnachten steht vor der Tür und damit auch jede Menge Vorbereitungen, Essen und Getränke sowie Geschenke. Naturgemäß fällt an diesen Tagen eine Menge Abfall an. Der Aachener Stadtbetrieb ruft deshalb zu umsichtigen Verhalten und Mithilfe auf, um die Belastung für alle Beteiligten so gering wie möglich zu halten. Folgende Dinge sollten dabei beachtet werden:

Abfallsammlung

Auch im Feiertagsstress sollte unbedingt auf die richtige Sortierung der Abfälle geachtet werden. Einfaches, bedrucktes Geschenkpapier wird im Altpapier entsorgt. Es darf allerdings keine Glitzerbeschichtung haben, die aus Metall besteht. Dann gehört es in den Restabfall. Das gilt auch für Papiere mit einer hauchdünnen Kunststoffschicht.

Wenn mehr Abfall als üblich anfällt und die eigenen Abfallbehälter nicht mehr ausreichen, gibt es die Möglichkeit, amtliche Müllsäcke zu nutzen und am Abfuhrtag zur Abholung dazuzustellen. Amtliche Abfallsäcke gibt es für eine Gebühr von 7 Euro an vielen Verkaufsstellen im Stadtgebiet. Die nächste Verkaufsstelle finden Sie im AbfallNavi der Stadt Aachen unter https://serviceportal.aachen.de/abfallnavi.

Altglas

Neben dem üblichen Abfall fällt um die Feiertage auch viel Altglas in den Haushalten an. Daher kann es an den Glascontainern im Stadtgebiet teilweise zu überfüllten Containern kommen. Die Entsorgerfirma muss mehr als 210 Standorte mit etwa 650 Behältern leeren. Bitte stellen Sie Ihr Altglas nicht einfach neben die Container, da es so leicht zu herumliegenden Scherben führen kann. Entsorgen Sie Ihr Altglas überlegt: bringen Sie bereits bestehende Bestände vor den Feiertagen zu den Containern. Leere Flaschen und Gläser, die sich über die Feiertage ansammeln, entsorgen Sie am besten nicht unbedingt am Neujahrstag, wenn die Container schon voll sind, sondern erst ein paar Tage später, wenn die Glascontainer wieder geleert wurden.

Recyclinghöfe

Natürlich kann Sperrgut in kleinen Mengen auch kostenlos an den Recyclinghöfen in Eilendorf und Brand abgegeben werden. Erfahrungsgemäß kommt es hier rund um die Feiertage zu einem erhöhten Besucheraufkommen (etwa 700 Leute pro Tag). Bitte bringen Sie Verständnis, Geduld und Rücksicht mit, falls es deshalb zu etwas längeren Wartezeiten kommt. Die Recyclinghöfe sind am 24. und 31. Dezember geschlossen, ansonsten zu den gewohnten Öffnungszeiten erreichbar.

Recyclinghof Eilendorf, Kellershaustraße 10:
Montag bis Freitag: 8.30 bis 16 Uhr
Samstag: 8.30 bis 14.30 Uhr

Recyclinghof Brand, Camp Pirotte 50:
Mo, Di, Do, Fr: 8 bis 16 Uhr
Mi: 8 bis 19 Uhr
Sa: 8.30 bis 14 Uhr

Bitte beachten Sie, dass auf den Recyclinghöfen die Maskenpflicht (medizinische oder FFP2-Maske) gilt!

Info

Unter https://serviceportal.aachen.de/abfallnavi finden Sie alle Ausgabestellen für amtliche Müllsäcke, die genauen Abfuhrtermine für die Abfallsammlung an Ihrer Adresse sowie Hinweise zur Sperrgutabfuhr. Außerdem bietet das Abfall-ABC eine genaue Hilfestellung, wo welcher Abfall entsorgt wird.


Abfallgebühren in der Stadt Aachen sinken 2022

  • Ein Sonderposten von rund 1,5 Millionen Euro wird aufgelöst und auf die Gebühren umgelegt.
  • Vor allem die Jahreskosten für große Abfallbehälter sinken.
  • Gebühren für Bioabfallbehälter steigen hingegen leicht an.

Im kommenden Jahr sinken die Abfallgebühren in der Stadt Aachen. Das hat der Rat der Stadt Aachen
in seiner jüngsten Sitzung auf Empfehlung des Betriebsausschusses Aachener Stadtbetrieb sowie des
Finanzausschusses beschlossen. Möglich wird dies durch einen Sonderposten von rund 1,5 Millionen
Euro, der nun ausgeschüttet und 2022 gebührenmindernd berücksichtigt wird.

Als im Januar 2017 die Neuausrichtung der Abfallwirtschaft beschlossen wurde, ging damit eine
Neukalkulation der Gebührensätze einher, die bis 2021 beibehalten wurde. In der Nachschau der
Jahresabschlüsse zeigte sich im Verlauf eine Überdeckung, die nun an die Bürger*innen zurückgezahlt
wird. Diese Rückzahlung macht sich bei den verschiedenen Behältergrößen unterschiedlich bemerkbar.
So verändern sich die Kosten für das 120-Liter-Abfallgefäß (ohne Vollservice) bei wöchentlicher
Leerung von 533,58 Euro auf 501,44 Euro, was einer Differenz von 32,14 Euro entspricht. Für den
1.100-Liter-Behälter (ohne Vollservice) mit einer wöchentlichen Leerung sinkt die Jahresgebühr von
3.914,52 um 315,76 Euro auf dann 3.598,76 Euro.

Gebühren für Bioabfall steigen leicht

Maßgabe für Gebührenbedarfsberechnungen ist die verursachungsgerechte Verteilung von Kosten,
Erträgen und Entnahmen aus den Sonderposten auf die einzelnen abgerechneten Abfallarten. Während
die seit der Neuausrichtung der Abfallgebühren in 2017 gestiegenen Kosten im Bereich des
Restabfalls durch ein gestiegenes Behältervolumen aufgefangen und damit kompensiert werden konnten,
lassen sich die gestiegenen Kosten im Bereich des Bioabfalls nicht kompensieren. Die 2016 getroffene Annahme
von einem Behältervolumen von 133 Millionen Liter Bioabfall pro Jahr hat sich nicht bestätigt, sondern
liegt aktuell lediglich bei rund 96 Millionen Liter/Jahr. „Gestiegene Kosten und eine geringere
Behälterzahl führen hier zu einem Anstieg der Kosten“, erklärt Annika Huppertz, stellvertretende
Geschäftsbereichsleiterin Abfallwirtschaft im Stadtbetrieb.

Insgesamt sind rund 40.000 Grundstücke in Aachen an die Abfallsammlung angeschlossen, dabei werden
62.000 Restabfallbehälter, 61.000 Papierbehälter und 42.000 Bioabfallbehälter bedient.


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Foto: pixabay.com


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